Merkels schwarz-rotes Kabinett - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Schwarz-rotes Kabinett Merkels Wackelkandidaten

Es ist alles klar - aber gesagt wird nichts: Mit ihrer Geheimhaltung in Sachen Kabinettsliste stellen die drei Parteivorsitzenden Merkel, Gabriel und Seehofer ihre Leute auf die Probe. Gerade für die Wackelkandidaten ist das Warten ärgerlich. Wer könnte am Ende zu den Enttäuschten zählen?
1 / 9

Die Kanzlerin weiß wohl, wie ihr künftiges Kabinett aussieht. Mit SPD-Chef Gabriel und CSU-Chef Seehofer hat sie alles besprochen, aber eben auch Geheimhaltung verabredet. Jetzt warten viele in Union und SPD auf einen Anruf.

Foto: Maurizio Gambarini/ picture alliance / dpa
2 / 9

Karl Lauterbach (SPD) tourt seit Jahren als Gesundheitsexperte durchs Land. Er wäre wohl ein geeigneter, wenn auch streitbarer Gesundheitsminister. Doch das Ressort geht wohl an die Union.

Foto: Maurizio Gambarini/ dpa
3 / 9

Thomas Oppermann hat sich als Fraktionsgeschäftsführer der SPD nach vorne gespielt. Jetzt würde er gerne Innenminister werden. Doch weil das dem Vernehmen nach die Union behält, könnte am Ende nur das Justizministerium bleiben. Oder der Fraktionsvorsitz. Schön, aber nicht sein Traumjob

Foto: Maurizio Gambarini/ dpa
4 / 9

Ursula von der Leyen gilt manchen sogar als mögliche Nachfolgerin Angela Merkels. Doch im neuen schwarz-roten Kabinett könnte sie eine der Verliererinnen sein. Weil das Arbeitsministerium künftig in den Händen der SPD liegen wird, wird sie wohl auf das Gesundheitsressort ausweichen müssen.

Foto: Sean Gallup/ Getty Images
5 / 9

Peter Altmaier hat sich mit seinem Umweltministerium angefreundet - und wird das möglicherweise auch behalten können. Aber wichtige Zuständigkeiten könnte er an das Wirtschaftsministerium verlieren. Von dort aus soll künftig die Energiewende gemanagt werden, fordern viele.

Foto: Jörg Carstensen/ dpa
6 / 9

Ronald Pofalla ist einer von Merkels engsten Vertrauten. Er würde gerne ein Fachressort übernehmen, doch weil einige Plätze an die SPD gehen, rechnen seine Parteifreunde damit, dass er Kanzleramtschef bleibt.

Foto: Maurizio Gambarini/ picture alliance / dpa
7 / 9

Hubertus Heil hat sich als Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitiker in der SPD einen Namen gemacht. Aber wie Sigmar Gabriel und Thomas Oppermann ist er Niedersachse, was eine Berufung ins Kabinett praktisch ausschließt. Auch für den Fraktionsvorsitz werden andere gehandelt.

Foto: Maurizio Gambarini/ DPA
8 / 9

Matthias Machnig hatte sich einiges ausgerechnet. Er hätte gerne den Sprung aus Thürings ins Bundeskabinett gewagt. Doch seine Pensionsaffäre machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Jetzt soll er den Europawahlkampf der SPD von Berlin aus organiseren.

Foto: Marc Tirl/ picture alliance / dpa
9 / 9

Ralf Stegner ist einflussreicher Koordinator des linken Flügels im SPD-Parteivorstand. Ein Platz am Kabinettstisch wird er nicht bekommen. Dafür liebäugelt er dem Vernehmen nach mit dem Posten des Generalsekretärs, sollte Andrea Nahles ins Kabinett wechseln. Aber möglicherweise wird dafür wieder eine Frau gesucht.

Foto: Christian Charisius/ picture alliance / dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?