Mers-Virus in Südkorea Maskierte Kinder
Grundschüler in Busan, im Südosten von Südkoreas Hauptstadt Seoul, tragen Schutzmasken: Drei Wochen nach dem Mers-Ausbruch in Südkorea mit bislang neun Todesfällen und mehr als hundert Erkrankungen wächst auch in China die Sorge vor einer weiteren Ausbreitung des gefährlichen Virus. Es ist der größte Ausbruch der Krankheit außerhalb des Nahen Ostens.
Die Schüler in Busan desinfizieren ihre Hände: Mehr als 2400 Schulen und Kindergärten sind in Südkorea vorsorglich geschlossen worden. Infolge der Infektion kann es zu Atemstillstand und Organversagen kommen.
Auch an der Midong Grundschule in Seoul müssen die Kinder Schutzmasken tragen. In Südkorea wurden mehr als 3400 Menschen, die sich angesteckt haben könnten, unter Quarantäne gestellt. Das Virus wurde offenbar von einem Reisenden ins Land gebracht.
Begonnen hatte der Ausbruch Ende Mai in der nördlichen Provinz Kyonggi; dort wurden auch die meisten Schulen geschlossen. Die Schüler der Midong Grundschule tragen die Masken außerhalb der Klassenräume und auch ...
... bei der morgendlichen Begrüßung im Unterricht: Die Atemmasken gehören zurzeit zum Schulalltag dazu.
Die Inkubationszeit bei Mers beträgt in den meisten Fällen weniger als eine Woche.
Zwei Schülerinnen einer High School in Seoul laufen an einer Werbetafel vorbei: Viele Menschen vermeiden Großveranstaltungen. Auch wurden vereinzelt Popkonzerte abgesagt.