Mexikanische Enthüllungsjournalistin "Die Angst lähmt dich"
Ana Lilia Pérez ist mit gerade mal 38 Jahren die profilierteste mexikanische Enthüllungsjournalistin.
In Ihrem Buch "Verdugos" (Henker) beschäftigt sie sich mit der Rolle des Militärs in Mexiko.
Gerade ist in Deutschland ihr Werk "Kokainmeere. Die Wege des weltweiten Drogenhandels" erschienen. Hier bereitet ein Mann einen Kokainschuss vor.
Ein Zollbeamter zeigt im März 2012 beschlagnahmtes Kokain auf einer Pressekonferenz des Zollfahndungsamtes Hamburg.
"In jedem Hafen der Welt hat das organisierte Verbrechen mindestens einen Fuß", sagt Pérez.
Zollbeamte laden im März 2016 im Hafen von Hamburg Kisten mit einem Kokainfund von Bord eines Einsatzbootes.
Da die Kontrollen für den Seehandel lax seien, böten Schiffe aller Art Hunderte von Verstecken für Rauschgift, sagt Pérez.
Zollbeamte präsentieren im November 2015 Kokain im Wert von 3,4 Millionen Euro. Der Drogenhandel ist ein lukratives Geschäft mit exorbitanten Gewinnspannen.
Von der Polizei sichergestellte Waffen eines mexikanischen Kartells. Das organisierte Verbrechen kooperiert interkontinental.
Ein mexikanischer Ermittler fotografiert eine Leiche, der eine Maske über das Gesicht gezogen wurde.
1,33 Tonnen beschlagnahmtes Kokain in Hamburg: Von der Hansestadt werden Ziele in Nord- und Osteuropa mit Kokain versorgt.
Der Kokainhandel in deutschen Gewässern und Häfen sei bestens organisiert, sagt die Enthüllungsjournalistin Pérez.
Mexikanische Sicherheitskräfte nehmen den Mafioso Felipe Zurita Cruz fest, der als Weggefährte des berüchtigten Drogenbosses Joaquin "El Chapo" Guzmán gilt.