Mexiko: Land in Aufruhr - Bilder - DER SPIEGEL
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Mexiko Land in Aufruhr

In Mexiko werden Tankstellen angezündet, Straßen blockiert, Läden geplündert. Die Menschen empören sich über höhere Benzinpreise - und ihre gierige und unfähige Elite. Die Ängste werden von Donald Trump geschürt.
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Der Auslöser für den Aufruhr in Mexiko hat einen Namen: "Gasolinazo." So nennen die Menschen die Erhöhung der Benzinpreise um 20 Prozent zum Jahreswechsel. Und dagegen gehen sie in Massen auf die Straße, wie hier am 9. Januar in der Hauptstadt.

Foto: RONALDO SCHEMIDT/ AFP
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Die Menschen verbrannten bei dem Protest Puppen des neugewählten US-Präsidenten Donald Trump und des mexikanischen Staatsoberhaupts Enrique Peña Nieto.

Foto: ALFREDO ESTRELLA/ AFP
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Peña Nieto wurde von den Protesten völlig überrascht - er reagierte langsam und unbeholfen. Eine Fernsehansprache machte die Menschen nur wütender.

Foto: CARLOS JASSO/ REUTERS
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Für die Mexikaner geht es um viel mehr als um die Benzinpreiserhöhungen. Denn es folgten zahlreiche Preisschübe bei Strom, Gas und Nahverkehr - für viele ist das existenziell bedrohlich.

Foto: Rebecca Blackwell/ AP
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Zahlreiche Tankstellen sind nun geschlossen, einige wurden zeitweise besetzt. Diese Tankstelle in Mexicale ist wegen Benzinknappheit nicht mehr geöffnet - Demonstranten blockieren das Benzinlager.

Foto: STRINGER / REUTERS
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In 29 der 32 Staaten des Landes gab es Demonstrationen. Bei Protesten in Rosarito nahe Tijuana nahm die Polizei diesen Mann fest. Insgesamt vermeldeten die Sicherheitskräfte im ganzen Land 1500 Festnahmen.

Foto: Hans-Maximo Musielik/ AP
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Die Proteste wurden teilweise gewalttätig. In Rosarito zogen die Polizisten am 7. Januar ihre Waffen. Sechs Menschen sind getötet worden, seit die Proteste begonnen haben.

Foto: Hans-Maximo Musielik/ AP
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Die Feuerwehr musste am 5. Januar in Ixtlahuaca ein Feuer bei einer Pipeline löschen. Es war ausgebrochen, als Menschen versucht hatten, Benzin zu stehlen.

Foto: MARIO VAZQUEZ DE LA TORRE/ AFP
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"No al gasolinazo", haben diese Menschen in Mexiko-Stadt auf ihre Schilder geschrieben. "Nein zur Benzinpreiserhöhung."

Foto: RONALDO SCHEMIDT/ AFP
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"Fuera Peña", verlangen viele Demonstranten. Sie fordern Präsident Enrique Peña Nieto auf zurückzutreten.

Foto: CARLOS JASSO/ REUTERS
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"Die Wirtschaftskrise wird sich mit dem Druck Trumps dieses Jahr verschärfen. Hinzu kommt die steigende Arbeitslosigkeit, die hohe Kriminalitätsrate und die Schwäche der Regierung", meinen Experten. Das sei "ein explosiver Cocktail".

Foto: Rebecca Blackwell/ AP
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Diese Menschen in Mexiko-Stadt verbrennen eine Trump-Puppe. Der neugewählte US-Präsident tritt am 20. Januar sein neues Amt an - für Mexiko dürfte das weiteren Ärger bedeuten.

Foto: Rebecca Blackwell/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?