Mexiko: Opfer und Täter im Drogenkrieg - DER SPIEGEL
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Mexiko Opfer und Täter im Drogenkrieg

Tote Polizisten und Politiker, Bandenkrieg, Massengräber: In Mexiko tobt seit vier Jahren ein blutiger Kampf sowohl zwischen den Drogenkartellen untereinander als auch mit dem Staat. Mehr als 25.000 Menschen sind den Kämpfen zum Opfer gefallen - auf meist brutale Art.
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Einsatz der Polizei: Sicherheitskräfte sperren einen Tatort in Monterrey ab, an dem Bewaffnete versucht hatten, einen Regierungsbeamten zu entführen. Die Drogenkartelle griffen zuletzt verstärkt Politiker an, im Juni etwa wurde Manuel Lara Rodríguez, der Bürgermeister der Kleinstadt Guadalupe, vor den Augen seiner Frau und Tochter ermordet.

Foto: TOMAS BRAVO/ REUTERS
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Schwere Waffen: Eine Gruppe Bewaffneter attackiert im Juli die Polizei mit Granaten auf der Hauptstraße von Juarez.

Foto: Jesus Alcazar/ AFP
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Auf Spurensuche: Kriminaltechniker untersuchen einen Tatort in der Nähe der Stadt Monterrey. Im Juni wurden hier zwei tote Frauen und drei tote Männer aufgefunden. Vier der Körper hatten eine Nachricht per Eispickel an die Brust geheftet: Eine Warnung an all jene, die mit dem rivalisierenden Drogenkartell zusammenarbeiten. In Mexiko kämpfen die Banden gegeneinander. Seit dem Jahr 2006 sind im Krieg der Kartelle mehr als 25.000 Menschen getötet worden.

Foto: TOMAS BRAVO/ REUTERS
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Nach der Attacke: Ein Polizist steht im Juni vor seinem Hauptquartier in der Nähe von Monterrey Wache. Soeben wurde es von Gangstern angegriffen.

Foto: ? Tomas Bravo / Reuters/ REUTERS
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Wachablösung: Eine Autokolonne mit Soldaten erreicht im März die mexikanische Grenzstadt Juarez. Präsident Felipe Calderón hat seit seinem Amtsantritt vor vier Jahren Zehntausende Soldaten in den Krieg gegen die Rauschgiftmafia geschickt. Mit dem härteren Vorgehen ist allerdings auch die Gewalt eskaliert.

Foto: ALEJANDRO BRINGAS/ REUTERS
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Gefangene gemacht: Die mexikanische Bundespolizei präsentiert Mitte Juli neun mutmaßliche Mitglieder des mächtigen Sinaloa-Kartells in der Hauptstadt Mexico-City. Sie werden mit dem Mord an zwei Polizeiagenten in Verbindung gebracht.

Foto: Mario Guzman/ dpa
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Grausame Morde: Die Körper zweier Männer hängen im April an einer Brücke in der Nähe des Industriegebietes von Cuernavaca, nahe der Hauptstadt. Offenbar wurde mehrfach auf die Männer geschossen, während sie gefesselt und geknebelt von der Brücke hingen.

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Massengrab: In der Nähe von Monterrey finden Kriminaltechniker und mexikanische Militärs im Juli die Überreste von etwa 50 Menschen. Offenbar handelt es sich um Opfer im Drogenkrieg.

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Autobombe: Direkt an der Grenze zu den USA, in der Stadt Juarez, hat ein mexikanisches Drogenkartell im Juli per Sprengsatz vier Menschen getötet.

Foto: STRINGER/MEXICO/ REUTERS
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Letzte Ruhe: Viele der Toten auf diesem Friedhof in der Nähe von Juarez sind Opfer der Gewaltkriminalität durch die Drogenkartelle geworden. Juarez, das direkt an der Grenze zu den USA liegt, hat sich zu einer der gefährlichsten Städte weltweit entwickelt. Die Banden kämpfen hier um die lukrativen Drogenkorridore entlang der Grenze.

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Angriff auf Beamte: In diesem Wagen wurden der Sicherheitschef und eine Wache des Gefängnisses von Juarez attackiert - der Wachmann starb noch am Tatort.

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Trauer in der Grenzstadt: Mehrere Menschen beklagen die Todesopfer einer Schießerei in Juarez. Einige der Getöteten waren offenbar Studenten.

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Brennende Rauschmittel: Mexikanische Soldaten beobachten im Juli einen Stapel Marihuana, den sie außerhalb Monterreys in Brand gesetzt haben.

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Tote im Auto: Die Polizei inspiziert einen Wagen in Monterrey, in dem fünf leblose Männerkörper gefunden wurden. Sie zeigten Zeichen von Folter, zwei Tote waren zuvor gekidnappte Polizisten.

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Polizei im Visier: Immer wieder werden Polizisten Opfer von Anschlägen der Drogenbanden.

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Waffensammlung: Mexikanisches Militär zeigt die Beute nach einem Kommandounternehmen gegen ein Trainingscamp der Drogenkiller. Es handelt sich unter anderem um Maschinenpistolen, Gewehre und Granaten.

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Unterwanderung: Manch einer erkennt in Mexiko schon "Drogenterrorismus". Politik, Justiz, Polizei und auch Medien sind von den Kartellen unterwandert, werden teilweise von ihnen kontrolliert. Im Bild sind Polizisten zu sehen, die wegen ihrer Verbindung zu Drogenbanden und zur organisierten Kriminalität festgenommen wurden.

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Straßenblockade: Mitten auf einer Schnellstraße steht dieser Laster. Mehr als vier Stunden blockierten Bewaffnete die Straße nach Reynosa im März - mit gestohlenen Fahrzeugen bauten sie eine Barrikade, um Polizisten vom Durchkommen abzuhalten.

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Abgebranntes Auto: In diesem Wagen nahe Juarez fanden Kriminaltechniker im Januar die Überreste eines zuvor erschossenen Mannes.

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