Michael Martin in der Antarktis - DER SPIEGEL
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In 31 Tagen um die halbe Antarktis Im Packeis des Rossmeers

Lange hat Wüstenfotograf Michael Martin davon geträumt, einen Fuß in die "Dry Valleys" der Antarktis zu setzen. Sie sind das trockenste Gebiet der Erde - schwer zugänglich und umgeben von gewaltigen Gletschern.
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Zwischen Neuseeland und Antarktika durchpflügt die "Ortelius" das Südpolarmeer, das unter Seeleuten als das raueste Meer der Erde gilt.

Foto: Michael Martin
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Anders als das Packeis bestehen Eisberge aus Süßwassereis, da sie von den Gletschern Antarktikas abgebrochen sind. Aufgrund der unterschiedlichen Dichteverhältnisse ragt nur ein Siebtel eines Eisbergs aus dem Wasser.

Foto: Michael Martin
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Elly Martin ist froh, am Kap Adare wieder Land unter den Füßen zu haben. Mit Filmkamera und Fotoapparat zieht sie mit Michael Martin los, um Pinguine zu fotografieren.

Foto: Michael Martin
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Im Januar war das Kap noch von Adelie-Pinguinen bevölkert, die nach der Aufzucht ihrer Jungen das Kap aber bereits verlassen haben.

Foto: Michael Martin
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Ein paar Hundert Jungtiere sind am Kap geblieben, um den Abschluss ihrer Mauser abzuwarten. Sie überleben den antarktischen Winter nur, wenn sie rechtzeitig ihr Federkleid entwickelt haben.

Foto: Michael Martin
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Die Hütte von Carsten Borchgrevink, der im Jahre 1899 als erster Mensch mit einer kleine Gruppe von Männern in der Antarktis überwinterte, ist heute noch am Kap Adare zu finden.

Foto: Michael Martin
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Eine Weddelrobbe sonnt sich im Licht der Morgensonne in der Terra Nova Bay. Sie gelten als willkommene Beute der Orcas und Seeleoparden.

Foto: Michael Martin
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Obwohl das Rossmeer das südlichste Meer der Erde ist, sind große Teile im antarktischen Sommer eisfrei. Der Südteil bleibt aber dauerhaft unter dem Ross Eisschelf verborgen.

Foto: Michael Martin
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Zodiac-Schlauchboote sind gut geeignet, um an eisfreien Küsten anzulanden oder im Treibeis nach Robben, Walen und Pinguinen zu suchen.

Foto: Michael Martin
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Elly und Michael Martin bereiten auf dem Schiffsdeck ihre Kameras für einen Helikopterflug in die Trockentäler vor.

Foto: Michael Martin
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Im letzten Sonnenlicht werden sie von einem Helikopter abgeholt, um zu einem Fotoflug über das Taylor Valley zu starten.

Foto: Michael Martin
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Dieser führt zunächst an der Kante des David-Gletschers entlang, der aus einem Seitental ins Taylor Valley herab reicht.

Foto: Michael Martin
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Der Commonwealth Gletscher ist der küstennächste Gletscher, der ins Taylor Valley mündet. Im Hintergrund ist das Polarplateau zu sehen, von dem das Taylor Valley zur Küste verläuft.

Foto: Michael Martin
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Die Trockenheit ist auf katabatische Winde zurückzuführen, außerdem liegen die Dry Valleys im Regenschatten hoher Gebirgszüge.

Foto: Michael Martin
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Das Taylor Valley beherbergt mehrere Seen wie den Lake Fryxell, deren Eis bis zu zwei Millionen Jahre alt ist.

Foto: Michael Martin
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