Michael Stipe: R.E.M.-Sänger? Fotograf! - DER SPIEGEL
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R.E.M.-Sänger Michael Stipe Unterschätzter Fotokünstler

Als Sänger der Band R.E.M. wurde er weltberühmt, doch seine erste Leidenschaft war die Fotografie: Der erste Fotoband von Michael Stipe zeigt sein zutiefst persönliches Verständnis von Queerness.
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In seinem Fotoband "Volume 1" zeigt der ehemalige R.E.M.-Sänger Michael Stipe Schnappschüsse, Collagen und Porträts aus seinem Leben. Hier ist der Dichter Allen Ginsberg abgelichtet.

Foto: Michael Stipe
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Kurator Jonathan Berger suchte aus Tausenden Fotografien die aus, die Stipes "unkonventionelles und zutiefst persönliches Verständnis von Queerness" zeigen. Hier ist Stipe 1998 auf der Bühne zu sehen.

Foto: John Todd / AP
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Jeremy Ayers posiert 1980 vor Michael Stipes Kamera. Der Sänger bezeichnet Ayers in einem Beitrag für "Artforum" als engen Freund und Mentor - und als seine erste Liebe. Er starb 2016.

Foto: Michael Stipe
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Die Collage zeigt einen Studenten des bis ins frühe 20. Jahrhundert aktiven Künstlers Thomas Eakins. Das Foto sei wie ein "erstes Selfie" für ihn, sagt Stipe im Gespräch mit "Artnews". "Es ist dieses absolute Vertrauen in einen selbst und das Anerkennen von 'Hier bin ich, in all meiner Pracht'."

Foto: Michael Stipe
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Mit "Hero" ist diese Aufnahme eines namenlosen Freundes aus dem Jahr 1998 betitelt. Stipe verzichtet häufig auf das Zeigen von Gesichtern. Für ihn kann jeder Teil einer Person zum Porträt werden.

Foto: Michael Stipe
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In einem Interview mit "Artnews" erklärt Stipe die Intimität seiner Bilder: "Ich habe nie wirklich etwas geschrieben außer Popsongs - ich habe fotografiert, als eine Art Tagebuch."

Foto: Michael Stipe
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Zur Musik kam der heute 58-Jährige erst im Laufe seines Malerei- und Fotografiestudiums, das Stipe nach der Gründung von R.E.M. abbrach. Sein künstlerisches Wirken als Fotograf behielt er trotz des Erfolgs der Band bei.

Foto: Noam Galai / Getty Images
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Laut Michael Stipe soll "Volume 1" der Auftakt zu einer vier- oder fünfteiligen Serie sein.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?