Michalczewski-Karriere: Herz ohne Heimat - DER SPIEGEL
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Michalczewski-Karriere Herz ohne Heimat

Er ist der erfolgreichste Boxer mit deutschem Pass seit Max Schmeling. 150 Duelle, 139 Siege. 48 gewonnene Profikämpfe in Folge, 23 siegreiche Titelverteidigungen. SPIEGEL ONLINE zeigt den "Tiger" in und außerhalb des Rings.
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Der Anfang: Am 10. September 1994 wird Dariusz Michalczewski nach seinem Sieg über Leeonzer Barber WBO-Weltmeister im Halbschwergewicht ...

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... und verteidigt in den folgenden Jahren seinen Titel 23-mal. Darunter auch gegen den Jamaikaner Richard Hall (r.). Michalczewski boxt immer spektakulär - was aber auch im eigenen Gesicht gerne Veränderungen der blutigeren Art mit sich bringt.

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Das Ende: Am 18. Oktober 2003 verliert der "Tiger" seinen ersten Profikampf gegen Julio Gonzalez. Er muss sich in Hamburg seinem 24. Herausforderer nach Punkten geschlagen geben. Seine Siegserie reißt nach 48 gewonnenen Profikämpfen in Folge.

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Neuer Anfang: Michalczewski (r.) will zurück auf den Weltmeisterschaftsthron. Sein Promoter Klaus-Peter Kohl (l.) holt dafür den WBA-Weltmeister Fabrice Tiozzo aus Frankreich an die Elbe. Am 26. Februar 2005 in der Color Line Arena in Hamburg steigt der 36-Jährige als Herausforderer wieder in den Ring.

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Frauenschwarm: Der Deutschpole kommt bei den Frauen an. Er wusste es auch immer zu genießen. Nach der Trennung von seiner langjährigen Ehefrau Dorota ist nun Patricia (l.) sein privater Mittelpunkt. Die Heirat soll geplant sein.

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Schauspieler: Zum Boxgeschäft gehört ein gewisses darstellerisches Talent. Das nutzt Michalczewski auch abseits des Sports. So stand der "Tiger" gemeinsam in der Pro7-Sendung "Der Tag der Ehre" mit seinem "liebsten Feind" Graciano Rocchigiani vor der Kamera. Außerdem war er schon als Soap-Darsteller in der RTL-Serie "Unter Uns" präsent.

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