Neuer "Guide Michelin Deutschland" 309 Restaurants mit Michelin-Sternen
In Deutschland können sich immer mehr Restaurants mit den begehrten Michelin-Sternen schmücken. Die neue Ausgabe des Hotel- und Restaurantführers wurde am Dienstag in Berlin vorgestellt. Darin werden 309 Gourmet-Restaurants aufgeführt, neun mehr als im Vorjahr.
"Von den 309 Sterne-Restaurants sind 42 neue", sagte Pascal Couasnon, Geschäftsführer für den Bereich Food and Travel bei Michelin. "Viel Köche züchten ihr Gemüse selbst. Außerdem spielen lokale Produkte eine große Rolle."
Zehn Häuser erhalten drei Sterne, eins weniger als 2018, weil das La Vie in Osnabrück aufgegeben hat. Fünf Restaurants werden neu mit zwei Sternen ausgezeichnet, sechs verlieren einen oder beide Sterne. Von den 261 Restaurants mit einem Stern sind 37 neu in der Liste.
Ein Michelin-Stern prangt jetzt über dem Coda im Szeneviertel Kreuzkölln, dem an Kreuzberg grenzenden Teil des als Problembezirk geltenden Neukölln.
Die Köche Sauli Kemppainen vom Savu, Dalad Kambuhu vom Kin Dee, Dylan Watson-Brawn of Ernst und Rene Frank vom Coda (von l.) nahmen die Auszeichnung mit einem Michelin-Stern entgegen.
Zwei Sterne gab es für diese Küchenchefs (von links nach rechts): Tobias Bätz, Alexander Hermann und Christoph Rainer sowie Daniel Gottschlich, Felix Schneider und Christian Eckhardt. In der Mitte steht Pascal Couasnon, Geschäftsführer für den Bereich Food and Travel bei Michelin.
Gleich drei von fünf neuen Restaurants mit zwei Sternen liegen in Bayern, darunter das Restaurant von Alexander Herrmann im oberfränkischen Wirsberg.
Unter 309 Sterneköche listeten die Michelin-Macher nur zehn Frauen auf. Dalad Kambuhu, deren Restaurant Kin Dee mit einem Stern ausgezeichnet wurde, fördert gezielt Frauen bei sich im Restaurant.