Michelle Obama: Operation Barbie - DER SPIEGEL
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Michelle Obama Operation Barbie

Diese PR-Offensive ist schief gelaufen: Michelle Obama posiert auf dem Cover der Hausfrauen-Gazette "Good Housekeeping". Ihr Konterfei wurde jedoch so bizarr geschönt, dass es in Blogs Hohn und Spott hagelt.
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Michelle Obama auf dem Cover der Mai-Ausgabe von "Good Housekeeping" - das Foto sei zu arg geschönt worden, so die einhellige Meinung in US-Blogs.

Foto: Good Housekeeping
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Dabei bewegte sich die First Lady lange Zeit mit traumwandlerischer Sicherheit in der Medienlandschaft: Mit ihren oberarmfreien Kleidern brachte Michelle Obama die gestählte weibliche Armphysis in Mode - sie etablierte, wie US-Medien spotteten, "The Right to Bare Arms".

Foto: JONATHAN ERNST/ REUTERS
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Das Covergirl: Die ersten Monate der Obama-Amtszeit waren eine einzige Party, zumindest für die Herausgeber von Frauenzeitschriften. Kaum ein Blatt, das seine Titelseiten nicht der neuen Stilikone Michelle Obama widmete

Foto: AP / Glamour
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Die giftgrüne First Lady: Schon ihr Debut-Outfit am Tag der Inauguration, dem 20. Januar 2009, war ein Hit - eine zartgrüne Mantelkleid-Kombination von Isabel Toledo, kombiniert mit Jimmy-Choo-Pumps und Handschuhen von J. Crew.

Foto: Pool/ Getty Images
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Aren't they romantic? Das First Couple vor einem Gala-Dinner für die Gouverneure am 22. Februar 2009 - ein gutaussehendes Paar, eine stilsichere Präsidentengattin, die modisch neue Wege geht. Amerika war ein bisschen verknallt in die Obamas. Wenn Politik doch immer so einfach wäre

Foto: A2800 epa Theiler Pool/ dpa
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Michelle Obamas Präferenz für junge, unbekannte Desinger bereitet denen den Weg ins modische Establishment: Peter Pilotto, Jason Wu, Isabel Toledo, Thakoon haben der First Lady einiges zu verdanken. Dieses grüne - natürlich oberarmfreie - Kleid entwarf Kai Milla.

Foto: SAUL LOEB/ AFP
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Obama in ihrem Muster-Gemüsegarten im Weißen Haus. Ihre gesundheitspolitische Agenda: Amerikas Schulkinder aus der Fett-Falle retten. Sie propagiert gesunde Ernährung, Aufklärung über Herkunft und Zubereitung von Lebensmitteln.

Foto: LARRY DOWNING/ REUTERS
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4. November 2008: Am Abend des Wahltriumphs trug Michelle Obama ein schwarz-rotes Kleid von Narcisso Rodriguez. Sie habe wie "ein Lampenschirm" ausgesehen, lästerten Kritiker.

Foto: JOE RAEDLE/ AFP
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Casual Style: Malia und Michelle Obama am 16. August 2009 bei der Ankunft im Grand Canyon Nationalpark

Foto: Dana Felthauser/ AP
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Verleihung des Friedensnobelpreises am 10. Dezember 2009 in Oslo: Wie bedankt man sich für eine Ehrung, die leicht deplatziert erscheint? Michelle Obama (in Calvin Klein) lauschte einer Rede, die nicht wenige für die beste ihres Mann hielten.

Foto: SCANPIX NORWAY/ REUTERS
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Die Kinder wollen unbedingt einen Hund, am Ende ist es die Mutter, die mit ihm Gassi gehen mus. Vierbeiner "Bo" erwies sich im Herbst 2009 als beachtliches PR-Instrument. Das Interesse an Fotos des possierlichen "First Dog" schien unersättlich.

Foto: Haraz N. Ghanbari/ AP
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Bei Auftritten wie diesem kommt sie am besten an: Michelle Obama vor Schulkindern in Washington am 14. Januar 2010.

Foto: TIM SLOAN/ AFP
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Frische Farben, ungewöhnliche Schnitte - das modische Credo der 46-Jährigen

Foto: JONATHAN ERNST/ REUTERS
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Halloween im Weißen Haus, Michelle Obama kam als Mieze, was nicht alle Feministinnen witzig fanden. Warum musste sie sich zum Affen machen, während der Präsident unverkleidet ging?

Foto: A2800 epa Kristoffer Tripplaar - Pool/ dpa
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Auch die First Lady ist mittlerweile in der Realpolitik angekommen: Ihre Beliebtheitswerte brachen um zehn Prozent ein, nachdem sie sich für die Gesundheitsreform einsetzte. Sucht sie ihr Heil am Herd? "Gesunde Ernährung" ist ihr wichtigstes Projekt.

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Inniges Verhältnis zur Queen: Als Michelle Obama die Monarchin im April 2009 beim Besuch im Buckingham Palace in den Arm nahm, sorgte dies für Aufregung in diplomatischen Kreisen. Darf man Majestät knudddeln?

Foto: A2800 epa Official Handout/ dpa
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Jedes Detail muss stimmen, die Fashionblogger nehmen es da ganz genau: Obamas silberne Pumps im Fokus bei einer Preisverleihung im Weißen Haus.

Foto: JASON REED/ REUTERS
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Auch beim Tomaten-Shopping kann man eine Botschaft verkaufen: Michelle Obama auf einem Bauernmarkt in Washington. Lebensmittel sollten in der eigenen Küche zubereitet und nicht im Fast-Food-Imbiss konsumiert werden, mahnt sie gern und oft.

Foto: Manuel Balce Ceneta/ AP
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Die Märchentante: Am 22. Dezember 2009 liest die First Lady Weihnachtsgeschichten in einem Kinderkrankenhaus.

Foto: Mark Wilson/ Getty Images
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First-Lady-Gipfel am 3. April 2009 in Straßburg. Michelle Obama (in Thakoon) stahl selbst Carla Bruni (in Dior) die Schau.

Foto: Charles Dharapak/ AP
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Erst ein Jahr ist es her, dass Michelle und Barack Obama als frischgebackenes Präsidentenehepaar auf dem Washingtoner Parkett beim Inaugurationsball tanzten (sie in einer Robe von Jason Wu). Inzwischen hat die Realität die beiden längst eingeholt, der Glamour ist verflogen.

Foto: JASON REED/ REUTERS
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?