Milch-Boykott: Die Regale werden leerer - DER SPIEGEL
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Milch-Boykott Die Regale werden leerer

Tagelang hat er abgewiegelt, doch jetzt muss auch der Handel zugeben, dass der Boykott der Bauern wirkt: Auch die Verbraucher die Streiks der Milchbauern zu spüren - die Regale werden leerer. Jetzt lenken die ersten Discounter ein.
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Der Boykott der Milchbauern nun auch für die Verbraucher spürbar: In den ersten Supermärkten blieben die Milchregale leer. "Lieferengpässe von größerem Ausmaß und leere Kühlregale sind in der jetzigen Situation in absehbarer Zeit nicht zu befürchten", betonte aber der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Einzelhandelsverbands, Stefan Genth.

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Grund für die leeren Regale: Einige Molkereien mussten wegen der Blockaden die Produktion einstellen. Die Milchindustrie droht den Bauern deshalb mit Klagen.

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"Die Boykotte sind illegal. Und Illegales muss man mit dem Gesetz bekämpfen", sagte Eberhard Hetzner, Geschäftsführer des Milchindustrie-Verbandes. Der Verband werde seinen Mitgliedern empfehlen, juristisch gegen Boykotte vorzugehen.

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Bislang zeigen sich die Bauern allerdings unbeeindruckt - und demonstrieren weiter. In der Schweiz hatten sie damit schon Erfolg: Die Milchbauern dort erhalten von Juli an für ein halbes Jahr fast vier Cent mehr pro Kilo Milch. Auch in Deutschland zeigen sich nun die ersten Discounter gesprächsbereit.

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