Militärtechnik Elite verpflichtet
Soldat der Army Rangers mit Prototyp des "Land Warrior"-Systems (August 2001): Das Technik-Paket zeigte, wie schwierig der Einsatz neuer Kommunikationstechnik auf dem Schlachtfeld ist.
Spätere "Land Warrior"-Version (im Juni 2007 in Washington): Ein Mini-Bildschirm am Helm ist das Herzstück des Systems.
Tragbare Technik: Die Kommunikationstechnik, die für Smartphone-Benutzer seit Jahren alltäglich ist, den extremen Anforderungen des Kriegseinsatzes anzupassen, erweist sich als schwierig.
"Land Warrior" im Jahr 2009: Nach einer vorübergehenden Einstellung wurde das Programm wiederbelebt - der Bedarf ist nach wie vor gegeben.
Vorstellung des "Land Warrior"-Systems in Riga (November 2006): Mit Hilfe von elektronischen Helfern soll der Infanterist der Zukunft länger überleben - und auch effizienter töten können.
Heckrotor eines modifizierten "Black Hawk"-Hubschraubers, der beim Militäreinsatz gegen Osama Bin Laden in Abbottabad abstürzte: Offenbar benutzte die Eliteeinheit Navy Seals "Black Hawks", die besonders leise fliegen. Luftfahrtexperten sprachen von einer Premiere.
RQ-170 "Sentinel": Die Tarnkappen-Drohne war lange geheim, ehe sie in Afghanistan fotografiert wurde. Auch sie kam bei der Aktion gegen Osama Bin Laden zum Einsatz.
Bundeswehrsoldaten mit Aufklärungsdrohne "Luna" in Afghanistan (September 2008): Spezialeinheiten haben oft privilegierten Zugriff auf Daten aus der Luft. Die unbemannten Flugzeuge werde als Späher...
...oder als Killer benutzt, wie etwa die amerikanische "Reaper"-Drohne, hier zu sehen mit vier "Hellfire"-Raketen und zwei GBU-12-Bomben.
A-160T "Hummingbird": Die Helikopter-Drohne soll mit dem "Argus-IS"-System ausgestattet werden, das aus 92 Fünf-Megapixel-Bildsensoren besteht und auf eine Gesamtauflösung von gewaltigen 1,8 Gigapixeln kommen soll.
"Nett Warrior": Unter diesem Namen wird das "Land Warrior"-Programm inzwischen weitergeführt. Benannt ist es nach Robert E. Nett, der im Zweiten Weltkrieg die Ehrenmedaille des US-Kongresses erhielt und 2008 verstarb.
"Hulc"-Exoskelett: Das vom Rüstungs- und Technologiekonzern Lockheed Martin entwickelte System besteht aus einem rucksackähnlichen Kasten und Beinschienen, die an eine medizinische Gehilfe erinnern.
"Hulc" bei einer Präsentation: Es soll Soldaten erlauben, Lasten von bis zu hundert Kilo über längere Zeit durch unwegsames Gelände zu tragen.
"Hulc"-System: Es soll nicht nur beim Gehen helfen, sondern auch...
...beim Tragen großer Gewichte...
...den Rücken schonen.