Millardenpoker: Die größten Übernahmen - DER SPIEGEL
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Millardenpoker Die größten Übernahmen

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Rekordübernahme: Im Jahr 1999 übernahm der britische Mobilfunkkonzern Vodafone die deutsche Mannesmanntochter D2 - für 147 Milliarden Dollar. Deutlich günstiger...

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...war der Erwerb des Pharmaherstellers Warner-Lambert durch den Viagra-Hersteller Pfizer. 116 Milliarden Dollar zahlte der Konzern.

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Weniger erfolgreich lief die Fusion des Internetkonzerns AOL mit dem Mediengiganten Time Warner. 114 Milliarden Dollar kostete die Übernahme. Heute schwächelt vor allem das Internetgeschäft von AOL.

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An die Rekordsumme des Mannesmann-Deals kam at&t nicht heran, als der amerikanische Mobilfunkkonzern Ende 2006 den Konkurrenten Bellsouth schluckte. 102 Milliarden Dollar gab at&t aus. Der größte US-Mobilfunkkonzern vertreibt auch das iPhone von Apple - im Jahr 2007 immerhin zwei Millionen Mal.

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Megafusion der Ölfirmen: Im Jahr 1998 übernahm der US-Konzern Exxon den Konkurrenten Mobil und gab dafür 88 Milliarden Dollar aus. Lange Zeit war Exxon Mobil danach der weltgrößte Ölkonzern. Ende 2007 ging jedoch die chinesische Firma Petrochina an die Börse - und stieß die Amerikaner vom Thron.

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Ende einer Traditionsbank: Derzeit wird die holländische Traditionsbank ABN Amro abgewickelt. 73 Milliarden Dollar gab ein Konsortium aus der Royal Bank of Scotland, der spanischen Bank Santander sowie der belgisch-niederländischen Fortis-Finanzgruppe für das Institut aus.

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Ehe made in England: Die beiden britischen Pharmakonzerne Glaxo Wellcome und SmithKline schlossen sich im Jahr 2000 zusammen. GlaxoSmithKline ist heute einer der größten Hersteller von Medikamenten - die Transaktion verschlang damals knapp 70 Milliarden Dollar. Vier Jahre später sorgte noch ein Zusammenschluss von Pharmaunternehmen...

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...für Diskussionen. Im Jahr 2004 gab der französische Pharmakonzern Sanofi-Synthélabo knapp 70 Milliarden Dollar für den größeren Konkurrenten Aventis aus. Jean-Francois Dehecq, der Chef von Sanofi-Synthélabo, hatte gut lachen: Er übernahm den Vorsitz des fusionierten Konzerns.

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