Milliardär Richard Branson: Visionär oder Schaumschläger? - DER SPIEGEL
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Milliardär Richard Branson Visionär oder Schaumschläger?

Mit seinem Firmen-Imperium Virgin hat es Richard Branson zu einem geschätzten Vermögen von 2,5 Milliarden Dollar gebracht. Besonders mit seinem Raumfahrt-Programm für Privatleute verschafft sich der extravagante Brite immer wieder weltweite Aufmerksamkeit.
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Das gute Stück ist endlich fertig: Richard Branson und Flugzeug-Designer Burt Rutan posieren for dem "SpaceShipTwo", das am Muttershiff "WhiteKnightTwo" hängt. In zwei bis drei Jahren will Branson mit seiner Firma "Virgin Galactic" Weltraumtouristen in den Orbit bringen. Geflogen ist "SpaceShipTwo" bisher noch nicht.

Foto: Mark Greenberg / REUTERS
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Das Trägerschiff soll das eigentliche Raumschiff auf 15.000 Meter Höhe bringen und dort ausklinken. "SpaceShipTwo" soll dann sechs Weltraumtouristen bis in die Schwerelosigkeit fliegen - für ein paar Minuten. Sieben Raumflugzeuge will Branson insgesamt bauen. Zwei davon haben schon einen Namen: "Enterprise" und "Voyager" - wie die Raumschiffe in der Science-Fiction-Reihe "Star Trek".

Foto: Virgin Galactic
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Das Trägerschiff "WhiteKnightTwo" hat Branson auf den bodenständigeren Namen "Eve" getauft - nach seiner Mutter.

Foto: REUTERS / Fred Prouser
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2008 stellte Branson die doppelrumpfige "Eve" der Öffentlichkeit vor. Die Entwicklung des Fliegers wurde allerdings von einem Unfall überschattet. Bei Tests an den Treibstoffleitungen kamen bei einer Explosion drei Angestellte ums Leben.

Foto: MARK GREENBERG/ AFP
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Bransons Traum vom Weltraumflug: Mit dem Vorgänger-Modell "SpaceShipOne" bewarb sich Branson um den Ansari X-Prize, einen Wettbewerb um den ersten privaten suborbitalen Raumflug.

Foto: Chris Jackson/ Getty Images
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Der Milliardär Richard Branson ist ein Meister der Selbstinszenierung. 2002 präsentierte er sich eher leicht bekleidet auf dem New Yorker Times Square.

Foto: Lawrence Lucier/ Getty Images
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Bereits 1996 hatte er sich anlässlich der Eröffnung eines Brautmodengeschäfts entsprechend verkleidet.

Foto: MICHAEL CRABTREE/ ASSOCIATED PRESS
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Zu seinem Firmenimperium Virgin gehört mit Virgin TV auch ein eigener Pay-TV-Anbieter in Großbritannien.

Foto: Rosie Greenway/ Getty Images
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Das Hauptgeschäft Bransons ist die Fliegerei. Zum 25. Geburtstag seiner Fluggesellschaft Virgin Atlantic posierte Branson mit dem Model Kate Moss auf dem Flügel eines Jumbo Jets.

Foto: Gareth Cattermole/ Getty Images
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Immer für eine gelungene Werbeaktion zu haben: 2008 versuchte Richard Branson - mit seinen Kindern an Board - in Weltrekordzeit den Atlantik zu überqueren, musste jedoch nach zwei Tagen aufgeben. Bei der Namensgebung war Branson jedoch gewohnt treffsicher: Seine Renn-Yacht taufte er "Virgin Money".

Foto: CHIP EAST/ REUTERS
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Um seine Fluggesellschaft am Leben zu erhalten, musste Branson seine bekannte Plattenfirma Virgin Records an EMI verkaufen. Seitdem ist das Fliegen sein Hauptgeschäft. 2007 stieg er mit 20 Prozent bei Air Asia ein.

Foto: TENGKU BAHAR/ AFP
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Auch dem Kampf gegen den Klimawandel hat sich Branson verschrieben: 2008 kündigte er medienwirksam an, seine Flotte mit Biosprit fliegen lassen zu wollen - gewonnen aus Kokosnüssen.

Foto: BEN STANSALL/ AFP
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Kein Foto ohne schöne Frauen, auch nicht in Kenia. Neben seinem Fluggeschäft präsentiert sich Branson auch gern als Natur- und Tierschützer.

Foto: STRINGER/ AFP
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Hebt bei der Arbeit gern Models hoch: Branson und Dita Von Teese bei einer Eröffnungsfeier des Telekommunikationskonzerns Virgin Media 2007 in London.

Foto: Chris Jackson/ Getty Images
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Bransons Airline Virgin Atlantic bezahlte auch den GlobalFlyer: 2005 umrundete der Milliardär Steve Fossett damit erstmals allein die Welt ohne Zwischenstop. Zwei Jahre später starb Fossett bei einem Absturz in Kalifornien.

Foto: HO/ AFP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?