Millionen für den Frieden: Massengebet in Bangladesch - DER SPIEGEL
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Millionen für den Frieden Massengebet in Bangladesch

Rund drei Millionen Muslime beteten heute in Bangladesch für Frieden in der Welt. Der Andrang war so groß, dass viele Pilger auf Häuserdächern saßen. Doch trotz des Menschenauflaufs und der politisch unruhigen Zeiten im Land verlief die Veranstaltung ohne Zwischenfälle.
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Massenandrang: Rund drei Millionen Pilger nahmen in Bangladesch heute an einem Massengebet für Frieden in der Welt teil. Mit Sonderzügen und Bussen wurden sie aus der nahe gelegenen Hauptstadt Dhaka zum Tagungsort gebracht.

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Zu dem Gebet dürfen nur Männer kommen - viele, die in Dhaka wohnen, hatten ihre Geschäfte dafür früher geschlossen. In dem muslimisch geprägten Land ist der Sonntag eigentlich ein ganz normaler Arbeitstag.

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So viele Pilger nahmen an dem Gebet teil, dass viele Platz auf Booten auf dem Fluss Turag suchen mussten.

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Das traditionelle Hände- und Füßewaschen vor dem Gebet: Von den 144 Millionen Einwohnern Bangladeschs sind rund 87 Prozent Muslime.

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Das Gebet fand zum Abschluss einer dreitägigen Veranstaltung statt, auf der seit 1966 alljährlich Gelehrte aus der ganzen Welt Vorträge halten.

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Jedes Jahr werden bei der Veranstaltung neue Rekorde erreicht - dieses Mal waren rund 500.000 Gläubige mehr gekommen als im Vorjahr.

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Mit Bambus und Tüchern wurden provisorische Waschräume errichtet...

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...und jeder verfügbare Platz wurde genutzt.

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Trotz des Massenandrangs verlief die Veranstaltung vollkommen friedlich - allerdings waren auch 20.000 Sicherheitskräfte im Einsatz.

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