Millionenheer an der Maus - DER SPIEGEL
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Campact Millionenheer an der Maus

Wut und Empörung lassen sich schnell in Unterschriften verwandeln. Damit Online-Petitionen wirklich etwas bewirken, setzt die Kampagnen-Plattform Campact auf einige wenige Aktionen statt schierer Masse. Ihr größter Schatz: eine Million E-Mail-Adressen.
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Protestaktion gegen Fracking: Die Kampagnenseite Campact hat erst im Internet 162.000 Unterschriften gesammelt, im Juni dann vor dem Bundestag protestiert.

Foto: Jakob Huber/ obs
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Campact-Seite: Wer hier eine Kampagne unterstützt, bekommt danach Tipps, wie man sich noch gezielter engagieren und einbringen kann.

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Campact-Aktion gegen steigende Mieten in Hamburg: Im Januar übergaben Aktivisten dem Ersten Bürgermeister rund 70.000 Unterschriften.

Foto: Bodo Marks/ dpa
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Kampagnenportal Avaaz: Auf der internationalen Seite können Online-Petitionen unterstützt und selbst eingereicht werden.

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Petitionsseite Change.org: Kritiker sprechen von "Klicktivismus", weil Klicks allein den Nutzern das Gefühl geben können, etwas getan zu haben - obwohl sich letztlich nichts ändert. Campact sieht die Unterschriften deswegen nur als ersten Schritt einer erfolgreichen Kampagne.

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Campact-Aktion gegen Atomenergie (2011 vor dem Bundestag): Statt möglichst schnell möglichst viele Petitionen zu starten, will sich die Plattform pro Jahr auf 10 bis 15 Kampagnen konzentrieren - und dabei nicht nur auf Klicks und Unterschriften setzen.

Foto: Stephanie Pilick/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?