Mini-Beamer: Sony Xperia Touch im Test - DER SPIEGEL
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Xperia Touch im Test Das kann Sonys Mini-Beamer

Mit dem Xperia Touch von Sony soll nahezu jede Oberfläche zum Touchscreen werden. Wir haben den kleinen Beamer ausprobiert, auf Tischen, an Wänden und auf Sofas.
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Sony Xperia Touch: eigentlich ein Beamer. Aber einer mit Android-Betriebssystem und noch einigen weiteren Besonderheiten.

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Zum Mitnehmen ist er zu groß und schwer. Das Gerät wiegt etwas mehr als 900 Gramm und ist so groß wie eine Keksdose.

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Die wenigen physischen Bedienelemente des Xperia Touch sind an der Oberseite angebracht. Neben der Einschalttaste und den Lautstärkereglern findet man hier auch eine 13-Megapixel-Kamera für Videochats.

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Zwei Anschlüsse sind an der Unterseite normalerweise durch einen Plastikdeckel verborgen: eine Mini-HDMI-Buchse und ein USB-C-Anschluss.

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An den USB-C-Anschluss wird das Netzteil angeschlossen, das auch dringend nötig ist. Zwar hat der Touch einen Akku, aber der hält nicht länger als eine Stunde durch. Das fest mit dem Netzteil verbundene Kabel lässt leider keine große Entfernung zu Steckdosen zu.

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Grundsätzlich lässt sich der Sony-Beamer auf nahezu jeder Oberfläche benutzen. Dunkle Oberfläche wie diese machen es dem Gerät aber unnötig schwer. Probleme bekommt der Beamer auch bei Wänden mit Raufasertapeten.

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Besser funktioniert der Xperia Touch mit einem hellen Tisch als Projektionsfläche in einem abgedunkelten Raum. Hier könnte man auf dem Kochrezept den Kuchenteig anmischen.

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Im Internet zu surfen funktioniert prima, auch die Benutzung von Nachrichten-Apps klappt. Beim Lesen kann man schnell durch lange Texte scrollen.

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Auch ein paar Android-Spiele funktionieren, sofern ihre Steuerung nicht von den Sensoren abhängig ist, die im Smartphone eingebaut sind.

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Sehr spaßig sind auch Musik-Apps wie diese Xylophon-App, die auf der Tischplatte und in groß gespielt viel mehr Spaß machen als auf einem Handy-Display.

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Eine Grundfunktion des Xperia Touch ist die Filmwiedergabe. Auf einen Tisch projiziert er ein 23 Zoll großes Bild, dass allerdings nur bei Dunkelheit gut zu erkennen ist.

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Aber man kann den Beamer ja auch einfach um 90 Grad gedreht aufstellen und eine Wand als Projektionsfläche benutzen.

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Direkt an die Wand gestellt ist das Bild dann ebenso groß wie sonst auf einem Tisch - und auch ebenso hell.

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Will man ein größeres Bild haben, reicht es, den Sony ein paar Zentimeter von der Wand wegzustellen. Allerdings tauscht man dann Bildgröße gegen Kontrast und Helligkeit.

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Die kleine LED-Lichtquelle im Xperia Touch erreicht laut Sony maximal eine Helligkeit von etwa 100 Lumen. Zum Vergleich: In herkömmlicher Bauweise konstruierte Beamer erreichen selbst in der 500-Euro-Preisklasse lässig 3000 Lumen.

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