Mini-Buch: Kunst bis zur Waschstraße - DER SPIEGEL
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Mini-Buch Kunst bis zur Waschstraße

"Wash Me" heißt ein kleiner Bildband im Querformt, den jetzt Mini Switzerland herausgegeben hat. Zehn Künstlern wurden zehn Minis zur Verfügung sowie die Aufgabe gestellt, aus den Kleinwagen temporäre Kunstwerke zu machen. Es entstanden zehn Überraschungen auf Rädern.
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Dieter Meier: Das Nichts in Gold - "Le Rien en Or" - heißt dieser Mini, und damit man das auch mitkriegt, ist es mehrfach draufgepinselt. Den abschließenden Kommentar gibt Dieter Meier sinnvollerweise gleich selbst: "Es ist gar nicht so einfach, etwas völlig Sinnloses zu erschaffen."

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Mini-Buch "Wash Me": Natürlich ist der Einband mit einer Plastikfolie überzogen, damit das komplette Buch abwaschbar wird. Drinnen gibt es 100 zum Teil sehr amüsante und interessante Seiten.

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Wie es wurde, was es ist: Der Fotograf Nico Ammann begleitete die Entstehung der zehn Kunst-Minis mit seiner Kamera - und die besten Bilder dieser Serien sind nun im Buch "Wash Me" zusammengestellt.

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Seak: "Only one Chance" lautet der Titel dieser Arbeit. Offenbar ein Hinweis darauf, dass da nicht lang konzipiert und überlegt wurde. "Ein modifizierter Farbroller, diverse Schwämme und ein Hochdruckreiniger sind meine Werkzeuge", erklärt der Macher sein Werk.

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Aurèle Sack: Der Schriftgestalter zierte den Mini mit seinen Initialen inmitten einer von Efeu scheinbar überwucherten Wagenflanke.

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Fabian Bertschinger: Der Graffiti-Künstler hat seine Arbeit "Unpainted" genannt, weil man nicht genau erkennen soll, welcher Teil der Oberfläche des Autos nun bemalt und welcher gereinigt ist.

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Euro: "Please Buff Me!" heißt die Mini-Malerei des Zürcher Graffiti-Aktivisten. Er sagt selbst, dass seine Arbeit keinen künstlerischen Anspruch hat. "Der einzige künstlerische Aspekt ist der Akt des Sprühens."

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?