Schönes Ding: Minima Knirps ohne Zukunft
Quer parken, flott voran kommen - das Stadtmobil Minima, 1973 präsentiert vom französischen Ingenieur Victor Bouffort, war so etwas wie der erste Vorläufer des Smart. Das Auto war sogar noch smarter, denn es hatte Schiebetüren - damit konnte man sogar in engsten Parklücken noch aus-, und einsteigen. Allerdings wurde nur ein einziges Exemplar des Minima gebaut.
Auf diesem Foto (der Minima parkt in der Mitte) wird deutlich, wie verschwenderisch mit dem Platz auf den Straßen in den großen Städten umgegangen wurde und wird - wenn man bedenkt, dass auch in den großen Autos fast immer nur ein Mensch sitzt.
Zwei Sitzplätze, ein kleiner Kofferraum für die Einkäufe und ein Motor, der locker 100 km/h und mehr schafft - so sollte der Minima Großstadtbewohner auf clevere und ressourcenschonende Weise mobil machen.
Ingenieur Victor Bouffort (1912 bis 1995) entwickelte auch das Valmobile, einen Mini-Roller, der sich komplett in einem 70 Zentimeter langen Koffer verstauen und sich mit wenigen Handgriffen zusammenbauen ließ.
Zusammengeklappt sah das Valmobile so aus - und diente zum Beispiel als Sitz beim Angeln.
Ein bisschen klappen, drehen und zusammenstecken - fertig war das Mini-Zweirad. Das von Bouffort erdachte Mobil wurde später in Lizenz von der japanischen Firma Hirano tausendfach gebaut und in Japan verkauft.