Misurata: Umkämpft und zerstört - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Misurata Umkämpft und zerstört

Gaddafi gibt nicht auf: Erst vor wenigen Stunden meldeten die Rebellen die Befreiung der westlibyschen Stadt Misurata, nun sind sie von den Truppen des Diktators schwer getroffen worden. Bald könnten auch Stämme in den Kampf ziehen.
1 / 11

Trotz Beschuss von Gaddafis Truppen: Rebellen konnten mehrere von Regierungstruppen in Misurata gehaltene Häuser erobern,

Foto: Andre Liohn/ dpa
2 / 11

Eine vom Krieg gezeichnete Stadt: Seit rund sieben Wochen liefern sich die Soldaten des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi und Rebellen in Misurata zermürbende Kämpfe. Misurata galt lange als Symbol für den aussichtslos scheinenden Kampf der Aufständischen im Westen des Landes. Die Regierung räumte ein, dass die Luftangriffe der Nato die Kämpfe entscheidend beeinflusst hätten, ingesamt gesehen kann sich bislang jedoch keine Seite entscheidend durchsetzen.

Foto: STR/ AP
3 / 11

Dieser Kämpfer sucht in einem verlassenen Gebäude nach Gaddafi-Anhängern.

Foto: STR/ AP
4 / 11

Aktuelle Bilder machen deutlich, wie heftig die Schlacht um Misurata in den vergangenen Wochen tobte: Ein Kämpfer der Rebellen blickt auf Häuserruinen der Stadt.

Foto: STR/ AP
5 / 11

Ein Trümmerfeld: Blick auf eine Kreuzung in Misurata

Foto: STR/ AP
6 / 11

Ein Kämpfer der Rebellenarmee, die schon ihren Sieg in Misurata verkündete. Doch die Regierungstruppen zogen sich lediglich in die Vororte zurück - und holten am nächsten Tag zu neuen Angriffen aus.

Foto: STR/ AP
7 / 11

Aufnahme vom 23. April 2011: In der Nacht zum Ostersonntag kam es erneut zu heftigen Kampfhandlungen, Dutzende Menschen starben. Auch am Sonntag bombardierten Gaddafis Brigaden die Stadt.

Foto: STR/ AP
8 / 11

Im Hafen von Misurata stehen Arbeiter an, die per Fähre aus der Stadt gebracht werden. Mehr als 1400 Flüchtlinge trafen am Sonntag an Bord zweier Schiffe in der libyschen Rebellenhochburg Bengasi ein.

Foto: YANNIS BEHRAKIS/ REUTERS
9 / 11

Am Samstag zeigten die Rebellen schon das Victory-Zeichen. Doch Gaddafis Truppen sind noch nicht aus der Stadt vertrieben.

Foto: STR/ AP
10 / 11

Verwundete, die von der Hilfsorganisation International Organization for Migration (IOM) aus der Stadt gebracht wurden, auf einem Lazarettschiff

Foto: YANNIS BEHRAKIS/ REUTERS
11 / 11

"Gaddafis Truppen ziehen sich zurück", sagte ein Sprecher der Rebellen in Misurata, Safi Eddin al Montaser. "Die Menschen sind jedoch noch immer unruhig, denn sie wissen nicht, was der nächste Schritt von Gaddafis Soldaten ist."

Foto: STR/ AP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?