Mit 1000 Euro um die Welt Trampen, Tuk-Tuk, Taxi fahren
Thomas Niemietz, 34, am Straßenrand, auf dem Weg zum Flughafen Frankfurt-Hahn: Der SWR-Reporter wollte herausfinden, ob man mit einem Transportkosten-Budget von 1000 Euro um die Welt reisen kann. Per Anhalter machte er sich auf den Weg.
In einem Taxi in Marokko: Nach Europa war Afrika der zweite Kontinent, den Thomas Niemietz bei seinem Trip um den Globus bereist hat. Er stieg in Gammelbusse mit Holzsitzen und staunte über den schönen Bahnhof in Marrakesch.
Ein Marokkaner legte dem 34-jährigen Reporter in Marrakesch eine Schlange um den Hals: Wohl oder übel musste Niemietz 20 Euro dafür zahlen - "genau so viel wie für alle Verkehrsmittel, die ich in Marokko benutzt habe".
Thomas Niemietz im Bus nach Phuket: Trampen ist die mit Abstand günstigste Art zu reisen - man braucht statt Geld nur Geduld. In Niedriglohnländern wie Thailand sind jedoch auch öffentliche Verkehrsmittel eine Alternative. Eine zwölfstündige Busfahrt kriegt man schon für rund 500 Baht (rund 11 Euro).
Der Reporter nach einer Fahrt im Tuk-Tuk: Die Dreiräder knattern durch ganz Bangkok. Sie stinken und sind billig.
Niemietz an der australischen Ostküste: Ein Surfbrett zählte nicht zu den Verkehrsmitteln, die den Reporter weit gebracht hätten, aber Zeit für ein paar Wellen musste in Surfers Paradise einfach sein.
Warten auf eine Mitfahrgelegenheit von Byron Bay nach Sydney: "Ich habe mir einfach kein bisschen Luxus gegönnt", sagt Thomas Niemietz über seine Billig-Weltreise.
Niemietz zurück in Deutschland: "Es ist nichts Besonderes mehr, zum Frühstücken nach London oder zum Shopping nach Rom zu fliegen - die Billigtarife der Airlines haben das möglich gemacht. Je weiter jedoch die Strecken sind, desto teurer wird das Reisen. Ich wollte wissen, ob 1000 Euro für einen Trip um den Globus ausreichen."
Wie es Thomas Niemietz gelungen ist, mit schmalem Budget fünf Kontinente zu bereisen? Am 25. Mai 2011 um 23 Uhr zeigt das SWR-Fernsehen die Reportage "Mit 1000 Euro um die Welt".