Mixed Martial Arts: Fotoserie "The Warrior" - DER SPIEGEL
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Kampfsport Brutal schön

Kritiker halten Mixed Martial Arts für brutale Schlägerei. Doch der Kampfsport erfreut sich wachsender Beliebtheit. Bei einem Turnier am Rande von Moskau hatte ein Putin-Fan einen großen Auftritt.
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Käfigkämpfe: Ende 2015 fand in der Arena des Moskauer Vororts Chimki ein Mixed-Martial-Arts-Kampfsportturnier statt, unser Bild zeigt den Kämpfer Lahat Faye. Die Fotoserie "The Warrior" von Valery Sharifulin gewann bei den Istanbul Photo Awards den ersten Preis in der Kategorie Story Sports.

Foto: Valery Sharifulin / ITAR-TASS / imago
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Schulterwurf: Faye trat gegen Kirill Berezin an, der sein Debüt als Profi-MMA-Kämpfer gab.

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Schmerzhafter Aufprall: Für Berezin endete der Kampf vorzeitig. Wegen einer Verletzung an der linken Schulter infolge einer der Würfe musste er vorzeitig aufgeben.

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Vollkontaktsport: Weil MMA so wenige Beschränkungen hat, steht die Sportart in Deutschland in der Kritik, Gegner werfen den Betreibern Brutalität und Gewaltverherrlichung vor. Doch das öffentliche Interesse an der Sportart nimmt kontinuierlich zu. Befürworter verweisen darauf, dass MMA nicht gefährlicher sei als andere Kampfsportarten.

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Bodenkämpfer: Mixed Martial Arts ist eine Mischung aus verschiedenen Kampfsportarten. Einige Athleten bevorzugen den Kampf im Stehen, andere kämpfen lieber auf dem Boden. So kommt es zu verschiedenen Kampfkonstellationen, wie hier zwischen Felipe Nsue (oben) und Ivan Loschkin (unten).

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Triumph: Das Aufeinandertreffen zwischen Loschkin und Nsue im Hintergrund ging über die volle Distanz. Nsue gewann schließlich durch eine Richterentscheidung nach Punkten.

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Der Putin-Fan: Der 45-jährige Jeff Monson hat einen Abschluss in Psychologie und ist einer der bekanntesten MMA-Kämpfer weltweit. Ebenso ist er für seine anarchistischen Überzeugungen bekannt, was er durch verschiedene Tätowierungen zum Ausdruck bringt. Mit ihren Putin-Motiv-Shirts drückten Monson und seine Betreuer bereits beim Einlaufen ihre Sympathien aus.

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Überraschender K.o.: Der Kampf gegen Donald Njatah Nua dauerte aber nicht einmal eine Minute. Nach einem Schlag gegen sein Kinn ging Monson sofort zu Boden. Noch ehe Nua nachsetzen konnte, ging der Schiedsrichter dazwischen und beendete den Kampf.

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Fassungslos: Für Monson war es eine herbe Enttäuschung. Es war sein erster Kampf, nachdem er seine US-amerikanische Staatsbürgerschaft aufgegeben und die russische Staatsbürgerschaft angenommen hatte.

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Helfer im Hintergrund: Neben ihren eigenen Fähigkeiten sind Kämpfer und Kämpferinnen auf ein verlässliches Team angewiesen, das sich um sie kümmert. Hier zu sehen ist einer der Trainer von Sergei Grecicho.

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Ausrutscher: Wer am Boden liegt, darf weiter geschlagen werden. Das bedeutete in diesem Fall das Aus für Jewgeni Boldyrew. Er rutschte aus und ging auf die Matte. Sein Gegner Waleri Scharifulin nutze die Situation aus und schlug ihn K.o.

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Martialisches Tattoo: Boldyrew brauchte einige Minuten, bis er sich wieder erholt hatte. Seinen Enthusiasmus für den Sport zeigt er auf seinem Rücken.

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Kein Gewinner: Einen weiteren Kampf bestritten Wasilij Babich (oben) und Maxim Futin (unten). Letztlich konnte keiner von beiden triumphieren. Der Kampf endete unentschieden.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?