Stella Jean Bunt, bunt, bunt sind alle meine Kleider
Stella Jean ist die italienische Modehoffnung. 2011 gewann die Modedesignerin den "Who's on Next?"-Talentwettbewerb der italienischen "Vogue".
Stella Jeans Arbeiten vereinen verschiedene kulturelle Einflüsse: in diesem das Oxford Karo und die von afrikanischen Mustern inspirierten Teile des Stufenrocks.
"Die Modebranche versucht, eine Art perfekte Menschenrasse zu konstruieren", sagt Jean. Für ihre Schauen bucht sie regelmäßig dunkelhäutige Models, auch Geschlechter- und Körperstereotypen vermeidet sie.
Hochgeschlossene Rüschenbluse mit Vogelprint, das Revers zieren peruanische Motive: Die Frühjahrskollektion für 2016 hat das Oberthema Migration.
Auch die Männermode von Stella Jean zeichnet sich durch kräftige Farben aus. Etliche der verwendeten Stoffe kauft die Unternehmerin in Afrika ein, in diesem Fall das Material für die Hosen.
Die Vichy-Hose bildet einen wunderschönen Kontrast zu dem farbigen Top und der gemusterten Bluse.
Sommerkleid und Jacke aus Seide. Die futuristische Brille rundet das Outfit ab.
Die Entwürfe von Stella Jean erinnern ein wenig an die Sommermode von Dolce & Gabbana.
Keine Fläche bleibt unbedruckt: Das gilt auch für die Accessoires aus dem Hause Jean.
Es muss nicht immer monochrom sein: Die Bademode ist so bunt wie die restliche Kollektion und erinnert stark an Schnitte aus den Fünfzigern.
Dieses Kleid gehört zu den dezenteren Teilen der aktuellen Frühjahrskollektion.
Teilweise sind die Sachen ein wenig zu verspielt wie dieser Sonnenschutz in Seerosen-Optik.
Ein Hauch von Südsee weht durch Mailand: Passend zu der Jacke rechts im Bild gibt es auch einen Rock, der an Baströcke aus der Südsee erinnert.
Definitiv kein Fall für den Ugly-Sweater-Contest: Pullover (und Hose) aus der Herbst-Winter-Kollektion.
"Wenn wir diesen Kulturen nicht helfen, ihre Traditionen und ihre Schneidertechniken zu bewahren, werden sie verschwinden", sagt Stella Jean über ihre Kooperationen mit Näherinnen und Webstuben in Afrika.