Modelle der BMW Group Vom Mini bis zum Phantom
Mini: Der Mini One kostet als Cabrio in der Basisversion 19.350 Euro (15.850 Euro mit Festverdeck), der Cooper ist mit 115 PS 25 PS stärker und wird ab 21.100 Euro (17.800 Euro) angeboten, der Cooper S mit 170 PS kostet 25.200 Euro (21.600 Euro). Den Diesel-Cooper D (110 PS) gibt es nur mit festem Stahldach für 19.400 Euro. (Stand: 1/2007)
5er: Präzise Lenkung, hohe Handling-Qualitäten, Luftfederung für die Hinterachse - in Test tauchen diese Vorteile des 5er regelmäßig auf. Meist wird der stärkste Konkurrent, die Mercedes E-Klasse, als bequemer - aber auch weniger sportlich - beurteilt. Seit Jahresbeginn werden die 5er mit neuen Reihensechszylinder-Benzin-Motoren versehen. Prompt lag der 5er im Januar mit 6053 verkauften Exemplaren in Deutschland hinter Golf, Passat und Corsa auf Platz vier der meistverkauften Modelle. Die Preise beginnen beim 523i (190 PS) mit 38.500 Euro.
1er: Das jüngste Mitglied der BMW-Familie ist in der Golf-Klasse unterwegs. Nach mehr als 200.000 verkauften 1ern seit Einführung vor zweieinhalb Jahren ist die zweite Generation mit leichten optischen Veränderungen seit März auf dem Markt. Als Einstieg wird der 116i mit 115 PS und 7,5 Litern Benzinverbrauch angeboten, die Turbodieselvariante 118d erreicht mit 143 PS 210 Kilometer pro Stunde und kommt laut Hersteller mit 4,7 Litern auf 100 km aus. Das Topmodell, der 130i, bietet 265 PS aus sechs Zylindern. (Stand: 1/2007)
3er: 2006 konnte das Volumenmodell die Auszeichnung "World Car of the Year" einheimsen. Als Compact-Version 316i verbraucht der sparsamste 3er bei 115 PS Leistung 6,9 Liter auf 100 km und rennt 201 km/h schnell. Die 3er sollen im Herbst mit einer neuen Motorengeneration auf den Markt kommen, die den Verbrauch mit ähnlichen Mitteln wie im 1er senkt. Die Preise für die 3er beginnen bei 26.750 Euro (Touring: 28.300) für den 318i mit 129 PS, der 335i mit 306 PS wird ab 40.800 Euro (Touring: 42.350) angeboten.
M3: In der M-Version, der sportlichsten und stärksten "Endausbaustufe" der BMW-Modelle, will der Konzern einen hochdrehenden Achtzylinder einsetzen, auf der Haube des M3-Concept-Cars, das die Münchener dazu entwickelt haben, wölbt sich in der Mitte eine Ausbuchtung nach oben. Über technische Details für das Serienfahrzeug, das im Herbst auf den Markt kommen soll, schweigen sich die Münchener noch aus.
6er: Der Cabrioanteil des großen Coupés liegt bei 60 Prozent. Ein überdurchschnittlicher Kofferraum und niedriger Schallpegel im Innenraum werden in Tests als Pluspunkte vermerkt. Das große BMW-Coupé ist als 630i ab 65.100 Euro erhältlich, der Sechzylinder leistet 258 PS. Die Spitzenpreise für die 6er-Reihe markieren die 507 PS starken M-Modelle: 119.300 Euro für das Cabrio, 12.300 für das Coupé. (Stand: 1/2007)
7er: Als derzeit einziges Oberklassemodell bietet der 7er Onlineservice. Auf dem Monitor lassen sich Web-News und Mails aufrufen. Der 7er wurde 2005 zuletzt modellüberarbeitet. Seit Kurzem fährt US-Gouverneur Arnold Schwarzenegger ein Vorserienmodell des 7er: Der Hydrogen 7 wird mit Wasserstoffantrieb ausgeliefert. Das Flaggschiff ist in acht Benzin- und drei Dieselvarianten erhältlich. Am unteren Ende liegt der 730i (258 PS) für 65.600 Euro. Der 760Li (445 PS) mit zwölf Zylindern ist für eine Viertelmillion Euro erhältlich. (Stand: 1/2007)
X5: Der große SUV-Diesel 3.0d (235 PS) kostet 51.900 Euro, 68.900 Euro sind es für den 4.8i (355 PS), der von einem V8 angetrieben wird. Daneben ist der kleinere Benziner 3.0si (sechs Zylinder, 272 PS) im Angebot. (Stand: 1/2007)
X3: Der kleinere BMW-SUV kostet in der günstigsten 2.0i-Variante (150 PS) 34.500 Euro; als Diesel mit ebenso viel PS gibt es ihn ab 37.400 Euro. Die Topvarianten 3.0si (272 PS) und 3.0sd (286 PS) sind ab 44.000 und 52.000 Euro zu haben. (Stand: 1/2007)
Z4: Günstiger als ein Porsche, aber mit Sportwagenqualitäten - so positioniert sich der Z4. 2009 soll das Modell erneuert werden. Bisher ist nur bekannt, dass es mit 4,30 Meter Länge etwas größer ausfallen wird als aktuell. Das Z4 Coupé gibt es als 3.0si mit 265 PS, 41.750 Euro ist der Grundpreis. Als Roadster wird das Modell in vier Varianten angeboten. Die günstigste ist der 2.0i mit 150 PS für 29.650 Euro, die teuerste der 3.0si für 41.444 Euro. Seit einem Jahr sind Cabrio und Coupé auch als M-Modell erhältlich. (Stand: 1/2007)
BMW-Motorräder: Die Modellpalette umfasst derzeit die Reihen F, R, HP und G. Im Bild präsentiert BMW-Motorradchef Herbert Diess das Spitzenmodell, die K 1200 GT. Der über 10.000 Umdrehungen pro Minute hochlaufende Motor bietet 152 PS, in der Sportversion 167 PS. Bis zu 280 Stundenkilometer schnell ist man auf zwei Rädern bei BMW unterwegs. Preis für die K 1200 GT: 17.000 Euro, die S-Version kostet 14.850 Euro. (Stand: 1/2007)
Rolls-Royce: Der 3000ste Phantom seit Produktstart 2003 wurde im März ausgeliefert. Das Drophead Coupé wird für 370.000 Euro angeboten: 5609 Millimeter lang, 1987 breit und 1581 hoch, 2620 Kilo schwer. Die Verdeckklappe glänzt in Teakholz, Kühlergrill und Motorhaube sind aus gebürstetem Edelstahl. Der der V12-Motor schöpft aus 6,75 Liter Hubraum 460 PS, die das Auto auf 240 km/h beschleunigen. 42.000 Euro günstiger als der in Goodwood produzierte Drophead ist das Basismodell; der Phantom Extended Wheelbase kostet 388.500 Euro. (Stand: 1/2007)