Modelle: Infektionskrankheiten simuliert - DER SPIEGEL
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Modelle Infektionskrankheiten simuliert

Tausende Tote, geschlossene Schulen, das Essen wird knapp - längst haben Forscher die Folgen einer Pandemie mit Computermodellen untersucht. Die Simulationen können helfen, Medikamente und Hilfskräfte so einzusetzen, dass möglichst wenige Menschen sterben.
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Weltweites Flugnetz: Max-Planck-Forscher haben bereits 2004 die Ausbreitung von Viren über Flugverbindungen simuliert. Die Linien symbolisieren den Flugverkehr zwischen den 500 größten Flughäfen weltweit. Die Farbe der Linien repräsentiert die Anzahl der Reisenden zwischen zwei Flughäfen. So bewegen sich beispielsweise zwischen Chicago und New York etwa 25.000 Reisende pro Tag.

Foto: MPI Strömungsforschung
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Arbeit im Hochsicherheitslabor: "Wir haben nur wenige Daten, die wir überhaupt als Input für die Modelle nutzen können", sagt Markus Schwehm, "im Wesentlichen sind es Todesfallzahlen".

Foto: WHO
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Flughäfen der Welt: 2006 hat ein internationales Wissenschaftlerteam untersucht, ob eine radikale Streichung von Flügen, die auch im Fall der Schweinegrippe debattiert wurde, eine Pandemie verhindern kann. Das verblüffende Ergebnis: Eine Unterbrechung des Flugverkehrs bringt kaum etwas, der gezielte Einsatz antiviraler Medikamente hingegen schon.

Foto: Colizza et al
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Pandemie-Simulation im US-Bundesstaat Georgia: Die Grafik zeigt die Infektionszahlen (braun) 40 Tage nach dem Start der Pandemie in Atkinson County.

Foto: Pinar Keskinocak
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Erreger der Schweinegrippe: Bislang ist nur wenig über das Virus bekannt. In Simulationen arbeiten Forscher deshalb mit einem ganzen Spektrum von Viren von harmlos bis hochinfektiös, um eine Pandemie abschätzen zu können.

Foto: REUTERS
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