Modenschau in Paris: Opulenz und Dekadenz - DER SPIEGEL
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Modenschau in Paris Opulenz und Dekadenz

Viel Silber, viel Champagner und selbstverständlich teure Kleider: Eine Modenschau von Karl Lagerfeld passte so gar nicht zur allgemeinen Krisenstimmung. Und auch seine Ansichten zu den Outfits armer Inderinnen dürfte Lagerfeld ziemlich exklusiv haben.
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Karl Lagerfeld hat in Paris eine äußerst üppig gestaltete Modenschau abgehalten.

Foto: Remy de la Mauviniere/ AP
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Die Models liefen zwischen üppig gedeckten Tischreihen umher.

Foto: BENOIT TESSIER/ Reuters
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Stolzieren zwischen Tischen: Bei einer Modenschau in Paris hat Karl Lagerfeld nicht mit Deko gegeizt.

Foto: BENOIT TESSIER/ Reuters
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200 geladene Gäste verfolgten das Spektakel.

Foto: FRANCOIS GUILLOT/ AFP
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Am Rande der Veranstaltung äußerte sich Lagerfeld auch zum Thema Luxus in Zeiten der Krise: Es kommt überhaupt nicht in Frage, sich in dieser allgemeinen Verdrossenheit gehen zu lassen", sagte er.

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Auf den Tischen standen Leuchter und Bonbonnieren aus Kristall, silberne Kerzenhalter, mit Obst beladene Etageren und ausladende Blumensträuße.

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Eine elektrische Eisenbahn fuhr mit Whiskygläsern umher, berichteten Nachrichtenagenturen.

Foto: Remy de la Mauviniere/ AP
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Bei den Kreationen ließ sich Lagerfeld vom Thema Indien inspirieren. "Es klingt schrecklich, es zu sagen, aber Indien ist ein Land, in dem sogar die Armen etwas Schickes an sich haben", sagte er. "Selbst wenn sie sonst nichts hat, hat die ärmste Frau zwei oder drei Armreifen und einen eleganten pinken Sari."

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Etwas konsensfähiger dürften Lagerfelds Äußerungen über Rating-Agenturen sein. "Wer sind diese Menschen?", sagte der Modeschöpfer. "Wer hat sie in diese Position gebracht, A-Noten zu vergeben? Man kennt sie nicht einmal."

Foto: BENOIT TESSIER/ Reuters
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