Moderne Gotteshäuser: Kirchen, Tempel und Moscheen - DER SPIEGEL
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Kirchen, Tempel und Moscheen Die schönsten Gebetshäuser der Moderne

Nicht nur weil Weihnachten ist, lohnt sich die Einkehr: Wie Architekten von heute weltweit Kirchen, Moscheen und Tempeln gestaltet haben, ist absolut sehenswert. Hier sind die besten Bilder.
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Hoch gen Wüstenhimmel weist das schönste Gotteshaus der Welt und des Jahres: Auf dem diesjährigen World Architecture Festival in Singapur siegte die Qatar Faculty of Islamic Studies in der Kategorie "Religiöse Bauten". Der Moscheekomplex - Schule und Gebetshaus zugleich - steht in der "Education City", einem jungen Stadtquartier am Rande der katarischen Hauptstadt Doha. Verse aus dem Koran schmücken die Fassade,...

Foto: Qatar Faculty of Islamic Studies
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...das Innere des von Mangera Yvars Architects erbauten Zentrums ist lichtdurchflutet. Viel Wert haben die Planer aus London der Akustik beigemessen...

Foto: Qatar Faculty of Islamic Studies
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Cardedeu in El Salvador: Hoch über dem Coatepeque-Kartersee, rund 50 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt San Salvador, steht diese keilförmige, nach zwei Seiten hin offene Kapelle.

Foto: EMC Arquitectura
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Nichts soll Besuchern des reduzierten, modernen Betonbaus, den Ausblick auf einen der schönsten Naturseen Mittelamerikas versperren, außerdem weht so durch den Gebetsraum ein angenehmer Wind. Doppel-T-Träger formen das seitliche Kreuz. Konzipiert wurde die Kapelle von EMC Arquitectura, einem der führenden salvadorianischen Architekturbüros. Cardedeu - wie auch die folgenden Gotteshäuser - schaffte es ins Finale des World Architecture Festivals.

Foto: EMC Arquitectura
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Die "Light of Life"-Kapelle steht in Gapyong, nahe der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. Initiiert wurde der Bau von der protestantischen und presbyterianischen Gemeinde, geplant von Shinslab Architecture und IISAC. Außen wurde viel Glas verbaut,...

Foto: Shinslab Architecture
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...innen dominiert das Holz sibirischer Zedern. 834 Stämme sind senkrecht in der Light of Life Church aufgestellt. Sie scheinen die Wiederauferstehung zu symbolisieren.

Foto: Shinslab Architecture
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Ein Pagode sieht doch eigentlich anders aus, denken Sie beim Betrachten des Bildes? Richtig! Doch warum soll man mit Erwartungen nicht auch mal brechen?! "Pagoda" haben die Kreativen von a21 Studio ihren steinernen Gebetsunterschlupf in der vietnamesischen Khanh-Hoa-Provinz genannt.

Foto: a21 Studio
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So spartanisch wie möglich sollte der Gebetsplatz werden. Und ein Gegenmodell sein zum Komfort, den viele buddhistische Mönche heutzutage in Klöstern finden.

Foto: a21 Studio
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Elegant schraubt sie sich mit ihren beiden ineinander verschlungenen Aufgängen gen Himmel: Die Hochzeitskapelle steht im Garten des Resorts Bella Vista Sakaigaham in Onomichi, Japan. Geplant wurde sie von Hiroshi Nakamura & NAP.

Foto: Hiroshi Nakamura & NAP
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Die neu renovierte Stella-Maris-Kirche in Jakarta, Indonesien: Nicht alle Mitglieder der katholischen Gemeinde waren mit der Entscheidung des Kirchenvorstandes einverstanden, dem Gotteshaus einen so modernen Auftritt zu verpassen. Die ovale Form, außen Stein, innen viel Holz, soll vor allem junge Gläubige ansprechen.

Foto: Denton Coreker / Marshall Jakarta / PT Duta Cermat Mandiri
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Rund 500 Menschen haben unter dem imposanten Dach des von Denton Coreker Marshall verantworteten Bau Platz zum Beten. Entweder sie setzen sich auf die Bänke im Kirchenschiff oder nehmen Platz auf einem der Balkone. Diese sind wie Kanus geformt.

Foto: Denton Coreker / Marshall Jakarta / PT Duta Cermat Mandiri
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Mehr Zen geht nicht: Der Floating Moon Temple in Jiangsu, China

Foto: Xing Chunjie / Turenscape
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Die Architekten von Turenscape haben ihn an der gleichen Stelle in einem Feuchtgebiet errichtet, an der einst ein Tempel aus der Zeit der Ming-Dynastie (1368 bis 1644) stand.

Foto: Xing Chunjie / Turenscape
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Das Mahabodhi-Tempel in Singapur steht schon seit 1969. Multiply Architects hatten den Auftrag, ihn in ein modernes buddhistisches Kunst-, Kultur- und Gebetszentrum zu verwandeln. Inspiration für das Design der Außenfassade fanden die Kreativen im Goldgelb der Mönchsroben und den geometrischen Mustern auf den Stoffen.

Foto: MULTIPLY ARCHITECTS LLP
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Im Inneren des Tempels wechseln sich geschlossene Räume und Außenbereiche ab. Eine architektonische Anspielung auf den Edlen Achtfachen Pfad - den Weg Buddhas, der das Gleichgewicht zwischen Askese auf der einen Seite und menschlichen Freuden auf der anderen Seite hält.

Foto: MULTIPLY ARCHITECTS LLP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?