Naher Osten Das "Arab Idol" begeistert die Massen
Er ist das neue "Arab Idol": Der Palästinenser Mohammed Assaf hat die wichtigste Talentshow im Nahen Osten gewonnen.
Assaf (l.) war im Finale gegen die Syrerin Farah Youssef und Ahmed Jamal aus Ägypten angetreten.
Assaf bekam seine Siegertrophäe vom libanesischen Sänger Assi al-Hallani überreicht.
Assafs Sieg sorgte vielerorts für großen Jubel. Wie hier in Ramallah im Westjordanland verfolgten Tausende Menschen das Finale der Show - und feierten den Sieger.
Die Freude war vor allem in diesem Haus im Gaza-Streifen groß: Hier verfolgten Assafs Familie und Freunde das Finale der Show.
Der Nahe Osten ist eine der größten Krisenregionen der Welt. Assafs Sieg ließ viele Menschen für ein paar Stunden die sonst allgegenwärtigen Probleme vergessen.
Diese Unterstützerin hatte im Vorfeld des Finales mit einem Plakat deutlich gezeigt, wem ihre Sympathie gehört.
Assaf widmete seinen Erfolg "dem palästinensischen Volk, das seit über sechzig Jahren unter Besatzung leidet".
Für den Sieger gab es einen Sportwagen und einen Plattenvertrag.
Triumphzug mit Held: In Nablus im Westjordanland gab es wie vielerorts Autokorsos.
Nicht überall blieben die Feiern friedlich. Am Damaskustor der Jerusalemer Altstadt kam es zu Handgreiflichkeiten zwischen palästinensischen Jugendlichen und ultraorthodoxen Juden auf ihrem Weg zur Klagemauer. Die Polizei musste eingreifen - dieser Beamte wurde verletzt.