Mohammed bin Salman Ein Prinz auf Reisen
Zwei Männer, die sich verstehen: Mohammed bin Salman und Donald Trump. Saudi-Arabiens Kronprinz wird mit dem US-Präsidenten unter anderem über die Lage im Nahen Osten sprechen.
Der 32-jährige Saudi betrachtet Iran als größten Gegner in der Region - und den international ausgehandelten Atomdeal als einen großen Fehler.
Trump teilt diese Meinung, ebenso wie der neue US-Außenminister Mike Pompeo.
Der US-Präsident präsentierte bei dem kurzen Pressetreffen ein Schaubild, auf dem saudi-arabische Waffenkäufe aufgeführt wurden. Mohammed bin Salman will während seiner US-Visite noch mehrere Rüstungsunternehmen besuchen.
Der saudische Kronprinz reiste bereits in der Nacht zu Dienstag an und wurde in Washington von Mitarbeitern seiner Botschaft begrüßt. Er wird mehr als zwei Wochen in den USA bleiben.
Von Washington geht es für MBS weiter nach Boston, New York, Seattle, San Francisco, Los Angeles und schließlich nach Houston, bevor er am 7. April wieder in die Heimat zurückkehrt.
In New York kam es bereits zu Protesten gegen den Besuch des künftigen saudischen Königs. Die Demonstranten forderten ein Ende des Jemen-Kriegs.