Molzon Concept: Das Gonzomobil wird versteigert - DER SPIEGEL
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Molzon Concept Das Gonzomobil

Für manche Autos muss man einfach mehr bieten. SPIEGEL ONLINE zeigt Fahrzeuge mit berühmten Vorbesitzern und Raritäten, die versteigert werden. Diesmal: Das private Glück eines Autoenthusiasten.
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Der Molzon ist einzigartig – aber nicht einzigartig schön. Seitlich betrachtet hat er gewisse Ähnlichkeit mit Muppet-Show-Superrüssel Gonzo.

Foto: Bonhams
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Aber so ist das eben, wenn Designer freie Hand haben. Bei seinem Privatprojekt hat dem damaligen GM-Mitarbeiter Bill Molzon niemand ins Handwerk gepfuscht. Es ist sein Auto, und er findet es nach eigener Aussage „zeitlos“.

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Der selbstgebaute Sportwagen hat Scherentüren und Klappscheinwerfer. Obwohl die Pressemappe mehr als 120 Motive umfasst, gibt es jedoch kein einziges Foto mit aufgeklappten Scheinwerfern.

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Molzon arbeitete sechs Jahre an seinem Unikat, 1968 wurde er damit fertig. Jetzt wird es versteigert. Das Auktionshaus Bonhams erwartet einen Erlös zwischen 85.000 und 110.00 Euro.

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Der Flitzer wiegt nur eine halbe Tonne.

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Innen ist er spartanisch eingerichtet.

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Die Sitze sind ultradünn.

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Auf dem dreispeichigen Lenkrad ist ein stilisiertes M und C zu sehen – Molzon Concept.

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Der Drehzahlmesser ist prominent platziert.

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Mit der Schaltung lässt sich ein Fünfgang-Transaxle-Getriebe aus einem Porsche 911 orchestrieren.

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Obwohl der Wagen schon 50 Jahre alt ist, hat er erst 959 Meilen auf dem Tacho.

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Ein Blick unter die Fronthaube. Man sieht: Kaum was.

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Im Heck sitzt der Sechszylinder-Boxermotor mit vier Vergasern. Das Aggregat leistet 200 PS.

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Der Molton ist ein echter Exot – und dokumentiert die Liebe seines Erschaffers zu Autos.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?