Private Raumfahrtmission LTE-Link auf dem Mond
Eine Gruppe deutscher Raumfahrtenthusiasten will gleich zwei Roboterautos auf dem Mond absetzen. Die Illustration zeigt, wie es aussehen könnte, wenn die Part Time Scientists Erfolg haben. Gerade konnte das Team Vodafone als weiteren Sponsor gewinnen.
"Alina" heißt das Landemodul, es soll die Landung vollautomatisch vollziehen. Den Transport Richtung Mond übernimmt eine Rakete des Raumfahrtunternehmens SpaceX, so der Plan.
Die beiden identisch gebauten Fahrzeuge werden voraussichtlich die Kälte einer Mondnacht nicht überstehen. Ihre Einsatzdauer wird deshalb nur auf knapp ein Dutzend (Erd-)Tage geschätzt.
Die Roboterautos sollen je 12,5 Kilometer auf dem Mond zurücklegen. Der Autobauer Audi ist schon seit einer Weile Unterstützer des Projekts.
Zielgebiet der Mission ist die Gegend, in der die letzten Menschen den Mond im Dezember 1972 verlassen haben: das Taurus-Littrow-Tal, wo unter anderem Reste des Landemoduls sowie das Mondauto von "Apollo 17" stehen.
Landemodul und ein Roboterauto: "Alina" soll eine Basisstation des neuen LTE-V-X Mobilfunkstandards an Bord haben - und so über mehrere Kilometer mit den Rovern auf der Mondoberfläche kommunizieren können.