Partielle Mondfinsternis in Deutschland Mann im Mond
Ein Mann in München fotografiert am Montagabend das Himmelsspektakel: Bei einer partiellen Mondfinsternis stehen Sonne, Erde und Mond in etwa in einer Reihe. In Deutschland hatten die Menschen allerdings nur eingeschränkt etwas davon: Denn als der Mond hierzulande aufging, war das Himmelsspektakel schon in vollem Gang. Die zweite Hälfte der Finsternis...
...ließ sich bei klarem Himmel aber beobachten. Dieses Foto stammt aus dem Süden Polens.
Und noch einmal Polen, auch hier ist der Mond über der Stadt Katowice zu sehen. Das Besondere bei einer partiellen Mondfinsternis ist, dass der Mond nicht vollständig in den Kernschatten der Erde tritt. Die Finsternis ist dadurch nur auf einem Teil der Mondoberfläche zu sehen.
Der Mond über Bielefeld: Gegen 21.19 Uhr verließ der Mond den Kernschatten der Erde. Vollständig beendet war die Finsternis schließlich mit dem Austritt aus dem Halbschatten um 22.53 Uhr.
Hier ist der Tempel des Meeresgottes Poseidon in Kap Sounion zu sehen. Den besten Blick auf das Spektakel hatten allerdings nicht die Griechen, sondern Menschen in Indien, Australien und in großen Teilen Asiens.
Auf dem bayerischen Staffelberg warteten zahlreiche Schaulustige auf den Aufgang des Mondes, um die partielle Finsternis zu sehen. Weniger Glück hatten die Menschen in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, dem nördlichen Hessen und Teilen Nordrhein-Westfalens: Dort verschleierten laut Deutschem Wetterdienst vielerorts Wolken die Sicht.
Ein Mann visiert in Frankfurt am Main mit seinen Händen die partielle Mondfinsternis an, die er am Bornheimer Hang verfolgt.
Hier ist die partielle Mondfinsternis in Nürnberg zu sehen. Die nächste totale Mondfinsternis in Europa ist am 27. Juli 2018. Dann wird der Mond mehr als 1,5 Stunden durch den Kernschatten der Erde wandern.