Rollenspiel So sieht "Monster Hunter: World" aus
Die lebendigen Naturlandschaften von "Monster Hunter: World" sind bemerkenswert detailreich. Die Entwickler haben sich ein plausibles Ökosystem ausgedacht und eine Nahrungskette entworfen, vom Insekt bis zum Raubtier.
Schon in den ersten Spielminuten gibt "World" einen Vorgeschmack auf schwerere Gegner. Dieser an einen T-Rex erinnernde Kreatur sollte man besser nicht unvorbereitet begegnen.
Palicos sind niedliche Katzenwesen, die der Spieler mit ins Gefecht nehmen kann. Sie unterstützen ihn mit Heiltränken oder können Monster ablenken.
Treffen mehrere Monster aufeinander, bekämpfen sie sich gegenseitig. Eine solche Situation ist für die Jäger von Vorteil, da die Viecher sich gegenseitig schwächen. Man sollte nur nicht zwischen die Fronten geraten.
Im Basislager findet nicht nur das blühende Leben, sondern auch die gesamte Verwaltung statt. Hier werden neue Quests bekannt gemacht. In Gesprächen mit Computercharakteren erfährt man zudem Hintergründe zur Spielwelt.
Die Handhabung von Fernkampfwaffen ist komplizierter als in einem klassischen Shooter. Es gibt eine Reihe von Munitionstypen, die unterschiedlich auf verschiedene Arten von Panzerung reagieren. Darüber hinaus dauert das Nachladen lange, wildes Rumballern hilft also nicht weiter.
Viele Bewohner der Wildnis sind friedlich und müssen nicht angegriffen werden. Zwischen diesen beiden Pflanzenfressern kann man zum Beispiel einfach durchrutschen.
In "Monster Hunter: World" gibt es vier Gebiete, die umfangreich und verwinkelt sind. Eine Karte hilft dem Spieler dabei, jede Ecke zu erforschen.
Einem Jäger kann man seinen Erfolg anhand der Kleidung und Waffen ansehen, die im Spielverlauf immer imposanter wird.
Die Geschichte des Spiels bleibt eher im Hintergrund. Fans spielen "Monster Hunter"-Titel nicht wegen der Handlung. Schade, denn das Potenzial für eine mitreißende Abenteuergeschichte voller Mysterien wäre da.