Mord an Siegfried Buback - DER SPIEGEL
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Mord an Siegfried Buback Tödliche Salve an der Ampel

Mit der Ermordung des Generalbundesanwalts Siegfried Buback startete die RAF ihre "Offensive 77". Es war die erste spektakuläre Tat der zweiten Generation und der Auftakt für das blutigste Jahr des deutschen Terrors. Kanzler Schmidt sprach von Schüssen gegen den Rechtsstaat.
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Ermordung des Generalbundesanwalts: Polizeibeamte bedecken am 7. April 1977 in Karlsruhe den Körper von Generalbundesanwalt Siegfried Buback, der in seinem Auto von einem vorbeifahrenden Motorrad aus erschossen wurde. Mit diesem Anschlag startete die RAF ihre "Ofensive 77" und das blutigste Jahr des deutschen Terrors.

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KURT STRUMPF/ AP

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Krisensitzung in Bonn: Bundeskanzler Helmut Schmidt und Staatsminister Hans-Jürgen Wischnewski am 30. September 1977 bei einer Krisensitzung im Bonner Kanzleramt.

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Holger Meins wird verhaftet: Verhaftung des RAF-Terroristen Holger Meins in Frankfurt am Main am 1. Juni 1972. Meins starb später bei einem Hungerstreik im Gefängnis. Am 7. April 1977 wurde Generalbundesanwalt Siegfried Buback vom "Kommando Ulrike Meinhof" ermordet, weil er für den Tod von Holger Meins, Siegfried Hausner und Ulrike Meinhof von der RAF verantwortlich gemacht wurde. Hausner starb nach der Besetzung der deutschen Botschaft in Stockholm an ihren Verletzungen, Meinhof erhängte sich in ihrer Zelle in Stuttgart-Stammheim.

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Ulrike Meinhof wird verhaftet: Ulrike Meinhof bei ihrer Festnahme am 15. Juni 1972 im hannoverschen Stadtteil Langenhagen. Die RAF-Terroristin erhängte sich später in ihrer Zelle im Gefängnis, noch bevor es zu einer Verurteilung im sogenannten Stammheim-Prozess kam. Am 07. April 1977 wurde der Generalbundesanwalt Siegfried Buback vom "Kommando Ulrike Meinhof" ermordet. Die RAF machte ihn für den Tod Meinhofs, Holger Meins und Siegfried Hausner verantwortlich. Meins starb nach einem Hungerstreik und Hausner erlag ihren Verletzungen nach der Besetzung der deutschen Botschaft in Stockholm.

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Ex-RAF-Aktivist Sonnenberg: Der RAF-Aktivist Günter Sonnenberg hatte das Motorrad gemietet, von dem aus Siegfried Buback erschossen wurde. Bei seiner Verhaftung im Mai 1977, bei der er einen Kopfschuss erlitt, fand die Polizei auch die Tatwaffe.

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RAF-Terroristen Klar und Mohnhaupt: Von der Polizei veröffentlichte Fahndungsfotos der RAF-Terroristen Christian Klar und Brigitte Mohnhaupt. Die beiden wurden im April 1985 wegen Mittäterschaft an der Ermordung Siegfried Bubacks zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt.

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RAF-Terrorist Folkerts: Knut Folkerts auf einem von der Polizei zur Verfügung gestellten Fahndungsfoto aus dem Jahr 1974. Er wurde 1980 für den Mord an Siegfried Buback verurteilt. 2007 gab es neue Hinweise, die darauf hindeuteten, dass auch der Ex-Terrorist Stefan Wisniewski die tödlichen Schüsse abgegeben haben könnte.

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