Moskau Gefahr in der Luft
Ein Notarztwagen in der Moskauer Innenstadt: Die Weltgesundheitsorganisation WHO ist angesichts der Situation in der russischen Hauptstadt alarmiert. Die Konzentration an schädlichen Gasen wie Stickstoffdioxid, Kohlenmonoxid und Schwefeldioxid liege mittlerweile weit über den zulässigen Grenzwerten.
Das Gros der Einwohner und Touristen trägt Mundschutz, doch der filtert nicht das Gift aus der Luft.
Wer kann, verlässt die Stadt.
Auch an den Flughäfen kommt es weiterhin zu Verzögerungen.
Auch in der U-Bahn: Smog
Dieser Passant schützt sich mit einer Gasmaske.
Ein Notarztwagen auf dem Roten Platz. In Moskau brenne es doch nicht, sagte der Stellvertreter des Oberbürgermeisters der Presse. Die Lage in der Hauptstadt sei unter Kontrolle.
Bisher, so kritisieren russische Medien, bestehe das vermeintliche Krisenmanagement vor allem in einer Verharmlosungs- und Verzögerungstaktik.