Moskau: Strippenzieher Luschkow - DER SPIEGEL
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Moskau Strippenzieher Luschkow

Moskaus Regent Luschkow will Flüsse umleiten und Laserkanonen an Hausmeister ausgeben, jetzt aber droht einem der mächtigsten Männer Russlands das Aus. Der Kreml will ihn loswerden.
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Jurij Luschkow: Moskaus Bürgermeister kämpft von Österreich aus um sein politisches Überleben.

Foto: MAXIM SHIPENKOV/ dpa
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Jurij Luschkow mit Gattin Jelena Baturina: Er ist seit 18 Jahren Bürgermeister der russischen Hauptstadt Moskau, sie war seine Ex-Sekretärin...

Foto: MISHA JAPARIDZE/ ASSOCIATED PRESS
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...und ist heute Eignerin des erfolgreichen Baukonzerns "Inteko". Baturina, Russlands reichste Frau, wurde vom Magazin "Forbes" auf 2,2 Milliarden Euro geschätzt. Rund 700 Millionen verdiente sie allein im Krisenjahr 2009.

Foto: Ivan Sekretarev/ ASSOCIATED PRESS
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Gegen Filzverdächtigungen geht Baturina auch gerichtlich vor: 2007 musste die russische "Forbes"-Ausgabe Baturina 3900 Euro zahlen.

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Jurij Luschkow, hier 2004 bei einem Besuch von Väterchen Frost, dem russischen Weihnachtsmann, erklärt den Erfolg seiner Frau Baturina mit deren außergewöhnlichen Talenten. Er selbst ist ein Mann mit Visionen...

Foto: epa/Dmitry Astakhov/ picture-alliance/ dpa/dpaweb
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...und schreibt in seinem Buch "Wasser und Frieden", der Mensch solle die Schöpfung nicht nur bewahren. Seine Aufgabe sei es auch, sie zu vollenden. Der Politiker schlug vor, zwei Ströme Sibiriens von Nord nach Süd umzuleiten - und Eiszapfen mit Laserkanonen von Dächern zu schießen.

Foto: © Darren Whiteside / Reuters
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Dieser Trachtenhut von Luschkow ist übrigens ein Geschenk von Edmund Stoiber.

Foto: Peter Kneffel/ picture-alliance/ dpa
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Luschkows Gegner: Kreml-Chef Medwedew will den Moskauer Bürgermeister loswerden.

Foto: SERGEI CHIRIKOV/ dpa
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Luschkow hofft auf Premierminister Wladimir Putin. Immerhin ist er Mitgründer von dessen Partei "Einiges Russland". Und 56 Prozent der Moskauer wollen, dass Luschkow auf seinem Posten bleibt - aus Resignation. Sie fürchten, dass potentielle Nachfolger wohl ähnlich feudal über die Metropole herrschen würden.

Foto: ALEKSEY NIKOLSKYI/ AFP
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