Motoren: Rauchzeichen richtig deuten - DER SPIEGEL
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Motoren Rauchzeichen richtig deuten

Im Idealfall sollte man die Abgase aus dem Auspuff gar nicht wahrnehmen - doch manchmal sind sie nicht zu übersehen. Weißer, schwarzer oder blauer Rauch bedeuten nicht automatisch, dass Motor oder Auspuff eines Wagens defekt sind. Allerdings können Mängel der Grund für den Qualm sein.
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Schwarzer Rauch: Ursache sind Rußpartikel, die sich bei langsamer Fahrt oder im Standgasbetrieb im Auspuff sammeln. Geht die Reise mit höheren Motordrehzahlen weiter, werden die Partikel herausgeblasen und bilden eine schwarze Wolke. Rußt ein Selbstzünder sehr stark, kann das unter anderem bedeuten, dass der Motor nicht genügend Sauerstoff für eine saubere Verbrennung bekommt, weil zum Beispiel der Luftfilter verschmutzt ist.

Foto: Ulrich Perrey/ picture-alliance/ dpa
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Blaue Fahne: Stößt das Auto blaue Auspuffgase aus, liegt das meist an unverbranntem Kraftstoff oder verbranntem Motoröl in den Abgasen. Die Ursachen sind vielfältig - sie reichen von hohem Kraftstoffanteil im Abgas beim Kaltstart, was harmlos ist, über Undichtigkeiten im Ölkreislauf bis hin zur schlechten Spritzerstäubung.

Foto: Frank_Rumpenhorst/ picture-alliance / dpa/dpaweb
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Weißer Auspuff-Qualm: Diese Schwaden entstehen durch Wasserdampf, der vor allem bei kalten Motoren in den Abgasen enthalten ist. Übel ist weißer Dampf bei einem warmen Motor. Das könnte an einer kaputten Zylinderkopfdichtung liegen, und eine Werkstatt sollte umgehend aufgesucht werden.

Foto: Alexander R¸sche/ picture-alliance/ dpa
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