Motorola Moto G im Test Ein Handy für draußen
Motorola Moto G: Das kann man auch mal an den Strand mitnehmen, ohne Angst zu haben, dass es Schaden nimmt. Das Gerät nimmt es nicht mal übel, wenn man es bei auflaufendem Wasser im Sand stecken lässt. Zumindest eine halbe Stunde in den Fluten hält es mühelos dicht.
Schlichter Rücken: Wer es lieber bunt mag, kann die Farbe der Rückseite und eine Akzentfarbe bei der Bestellung bei Motorola selbst bestimmen.
Grundsätzlich ist der Rückendeckel bloß Plastik. Allerdings eine recht robuste Variante, die aufgrund der quer verlaufenden Strukturen schön griffig ist.
Eine kleine Aussparung neben dem USB-Anschluss hilft dabei, den Deckel abzunehmen, wenn man beispielsweise eine neue Speicherkarte einsetzen will.
Die 13-Megapixel-Kamera kann mit einem kurzen Rütteln aktiviert werden. Sie ist mit einem Dual-LED-Blitz bestückt, der im Test eine überdurchschnittlich gute Ausleuchtung erreichte.
Bei Sonnenschein und im Freien macht die Kamera des Moto G sehr ansprechende Aufnahmen. Bei Kunstlicht schienen die Ergebnisse manchmal etwas blass.
Das Innenleben des neuen Handys hat Motorola weitgehend vom Nutzer abgeschirmt. Der Akku ist daher nicht wechselbar.
Zwei Steckplätze stehen bereit, um Sim- und Speicherkarte aufzunehmen. Maximal 32 GB lassen sich hier nachrüsten.
Statt einer umlaufenden Dichtung, die das gesamte Innere schützt, stecken im Deckel zwei Gummiabdeckungen, die die Steckplätze vor Wassereinbruch schützen.
Wasser und Sand drangen beim Test durch den geschlossenen Deckel ein, richteten aber keinen Schaden an, weil alle empfindlichen Bauteile offenbar gut genug geschützt sind.
In Kombination mit dem geschlossenen Gehäuse sorgen die Gummiabdichtungen dafür, dass das Moto G weitgehend wasserunempfindlich ist. Der Hersteller verspricht, dass es eine halbe Stunde in einem Meter tiefem Süßwasser dichthält. Im Test fügte ihm allerdings auch salziges Nordseewasser keinen Schaden zu.