Mount Everest Endlich ein Gipfelerfolg!
Der höchste Berg der Erde: Erstmals seit drei Jahren gelang über die Normalroute in Nepal wieder ein Gipfelerfolg am Mount Everest. 2015 hatte niemand den Gipfel erreicht, 2014 war es nur über die Route von tibetischer Seite möglich - oder mit Hilfe eines Helikopterfluges über den Khumbu-Eisfall.
Everest-Basecamp unterhalb des Khumbu-Eisfalls: Über Pfingsten wollen rund hundert Bergsteiger den Gipfel erreichen.
Nächster Halt Dingboche: Zwei Bergsteiger sind in Nepal unterwegs, auf dem Weg zum Mount Everest.
Thugla-Pass auf dem Weg zum Everest: Hier durfte im vergangenen Jahr keiner mehr entlanggehen. Nepals Tourismusministerium verlängerte dann die für 2015 ausgestellten Lizenzen zum Besteigen des 8848 Meter hohen Everest um zwei Jahre.
Japanischer Bergsteiger Nobukazu Kuriki: Er versuchte im Herbst 2015, den Mount Everest zu besteigen, musste aber schließlich aufgeben.
Expeditionen, die 2015 wegen der Naturkatastrophe in Nepal abgebrochen werden mussten, können in diesem oder im nächsten Jahr wiederholt werden, ohne erneut umgerechnet etwa 10.000 Euro pro Bergsteiger bezahlen zu müssen.
129 der diesjährigen 289 ausländischen Gipfel-Aspiranten nutzen eine Lizenz aus den vorherigen Jahren.
Rettungsaktion im Himalaya: Ein Erdbeben hatte im April 2015 eine Lawine am Mount Everest Base Camp ausgelöst. Zwölf Menschen starben hier. Im Rest des Landes waren Tausende Tote zu beklagen.
Schlüsselstelle Hillary Step: Zu den ausländischen Touristen kommen noch rund 400 Nepalesen, die in diesem Jahr den Mount Everest besteigen wollen.
Bessere Aussichten? "Nach zwei schlechten Jahren hoffen wir nun darauf, dass das Bergsteigergeschäft wieder auf die Füße kommt", sagt Temba Tsheri von einer in Kathmandu ansässigen Agentur für Gipfelbesteigungen.
Ganz oben: Der Everest-Gipfel bleibt ein Sehnsuchtsziel für Abenteurer - doch die Zahl der Expeditionsbuchungen ist nun erheblich geringer als in den vorherigen Jahren.
Auch die Zahl der Trekking-Touristen, die beispielsweise den Everest-Basecamp-Trek machen, ging nach den Erdbeben 2015 deutlich zurück. Ein weiterer Schaden für das Land, das ökonomisch stark vom Tourismus abhängig ist.