Mount Everest: Müll der Bergsteiger wird zum Problem - DER SPIEGEL
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Mount Everest Die höchste Müllkippe der Welt

Kaputte Zelte, Plastik, Exkremente: Bergsteiger hinterlassen jedes Jahr ihren Müll auf dem Mount Everest. Allein in dieser Saison sammelte China 8,5 Tonnen an Unrat ein.
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Einmal den Mount Everest besteigen: Davon träumen immer mehr Touristen. Allein in diesem Jahr wagten etwa 700 Menschen den Aufstieg. Dieses Bild zeigt das Camp 4 und was die Bergsteiger auf ihrem Weg zum Gipfel zurücklassen.

Foto: DOMA SHERPA/ AFP
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Allein in diesem Jahr hat die chinesische Regierung mehr als acht Tonnen Abfall einsammeln lassen. Mehr als 30 Bergsteiger waren an der beschwerlichen Aufräumaktion beteiligt.

Foto: AFP PHOTO / Damian Benegas
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Die Bergsteiger schlagen ihre Zelte zwischen dem Müll ihrer Vorgänger auf. Besonders häufig werden kaputte Zelte und Kletterausrüstung zurückgelassen.

Foto: AFP PHOTO / Damian Benegas
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Touristen sind inzwischen verpflichtet, ihren Müll wieder ins Tal zurückzubringen, sonst drohen Geldstrafen bis zu 4000 Dollar. Die schrecken viele jedoch nicht ab. Der Aufstieg auf den Mount Everest kostet nicht selten 100.000 Dollar.

Foto: AFP PHOTO / Damian Benegas
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Weil der Mount Everest so beliebt ist, kommen auch immer mehr Touristen, die den Aufstieg kaum schaffen können. Die Bergführer müssen deshalb oft ihre Ausrüstung tragen, erzählen sie. Dadurch könnten sie nicht auch noch den Müll mit sich herumschleppen.

Foto: Doma SHERPA/ AFP
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Handschuhe, Sauerstoffflaschen: Viele Bergsteiger lassen die Ausrüstung, die sie nicht mehr benötigen, einfach zurück.

Foto: AFP PHOTO / Damian Benegas
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Ein besonderes Problem sind die Exkremente der Bergsteiger. Denn die werden häufig entweder gar nicht oder in Sickergruben nahe des Dorfes Gorak Shep entsorgt. Während des Monsuns können diese jedoch überlaufen und so das Trinkwasser verseuchen.

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Bis 2020 sind noch 45 weitere Aufräumaktionen geplant.

Foto: AFP PHOTO / Damian Benegas
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