Mount Everest Die Saison ist vorbei
Im Trümmerfeld des Everest-Basecamps: Mindestens 18 Bergsteiger kamen ums Leben, als sich wegen des Erdbebens eine Lawine löste.
Höchster Berg der Erde: In dieser Saison befanden sich mehr als tausend Bergsteiger und Teammitarbeiter hier - sie müssen nun ihre Gipfelpläne aufgeben, weil die Route durch den Khumbu-Eisfall nicht mehr präpariert werden kann.
Hubschrauber brachten Bergsteiger aus den höheren Camps in Sicherheit. Ihnen war auf dem Boden der Rückweg versperrt, weil im berüchtigten Khumbu-Eisfall viele Leitern und Seile zerstört worden waren.
Dutzende Extremsportler wurden in den Tagen nach dem Unglück in Sicherheit gebracht. Das führte auch zu Kritik - weil drei der insgesamt gerade mal etwa 20 Hubschrauber des Landes für die ausländischen Bergsteiger im Einsatz waren, statt in betroffenen Dörfern zu helfen.
Wegweiser zum Basecamp: Schon im Frühjahr 2014 hatte sich eine schwere Lawinenkatastrophe ereignet - 16 Menschen kamen ums Leben, auch damals endete die Saison vorzeitig.
Mehrere Tote wurden behelfsmäßig in zerstörten Zelten untergebracht - es dauerte einige Zeit, bis sie abtransportiert werden konnten.
Dies könnte die erste Frühjahrssaison seit Jahrzehnten werden, in der kein Bergsteiger den Gipfel erreicht.
"Zelte, Schlafsäcke, kaputte Stangen und Schuhe lagen überall verteilt, es roch nach Benzin." So beschreibt ein Augenzeuge die Unglücksstelle nach der Lawine.