"MSC Zoe" Container über Bord
Nach der Havarie des Riesenfrachters "MSC Zoe" in der Nordsee könnten weitere der 270 verlorenen Container an Land gespült werden, von denen zwei Gefahrengut enthalten.
Die knapp 400 Meter lange "MSC Zoe" gehört zu den größten Containerschiffen der Welt und hatte rund 8000 Container geladen. Das Schiff kam aus der portugiesischen Hafenstadt Sines.
Der Frachter hatte die Container in der Nacht zum Mittwoch auf dem Weg nach Bremerhaven in stürmischer See verloren.
Nach Ermittlungen der Wasserschutzpolizei verlor die "MSC Zoe" bei stürmischer See vermutlich an zwei Positionen Container. Ein Punkt liegt den Angaben zufolge rund 22 Kilometer nördlich der niederländischen Insel Ameland, der zweite rund 22 Kilometer nordwestlich von Borkum.
An den Stränden der niederländischen Inseln Vlieland, Terschelling und Ameland wurden nach Angaben der niederländischen Küstenwache mehr als 20 Container angespült.
Auch Inhalte der Container wurden inzwischen an vielen Stränden angespült, darunter viel Plastik und Verpackungsmaterial wie hier im niederländischen Moddergat. Freiwillige Helfer unterstützen die Aufräumarbeiten.
Das Schiff ist mittlerweile in Bremerhaven angekommen und wird dort entladen.
Der Frachter ist eines der größten Containerschiffe der Welt. Er kann mehr als 19.000 Standardcontainer laden.
Die niederländische Armee und zahlreiche Bürger säubern die Strände der friesischen Wattenmeer-Inseln.
Am Strand der niederländischen Insel Terschelling sammeln Freiwillige angespülte Fracht auf.
Auch auf Schiermonnikoog ist das niederländische Militär im Einsatz.
Neugierige erkunden den Inhalt eines Containers an der Küste von Schiermonnikoog.
Auch auf der deutschen Insel Borkum wurde Frachtgut angespült, wie dieses militärische Kinderspielzeug.