Müllstreik / Griechenland - DER SPIEGEL
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Mitten in Urlaubssaison Griechenland feuert Müllmänner - Athen versinkt im Unrat

Griechenlands Regierung muss weiter sparen und will 10.000 Stellen bei der Müllabfuhr streichen, jeder dritte Mitarbeiter soll gehen. Die Betroffenen sind in Streik getreten - mit dramatischen Folgen für die Hauptstadt Athen.
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Eine Frau geht an einem Müllhaufen in der Hauptstadt Athen vorbei: 10.000 Mitarbeiter der griechischen Müllabfuhr protestieren mit einem Streik gegen ihre geplante Entlassung.

Foto: PANAGIOTOU/EPA/REX/Shutterstock
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Die Mülleimer quellen über: Die Kürzungspläne laufen darauf hinaus, dass jeder Dritte der Angestellten der Müllabfuhr entlassen werden soll.

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Die Regierung werfe "die Arbeiter in die Müllhalde", klagt der Generalsekretär der Gewerkschaft POE-OTA im Gespräch mit dem SPIEGEL.

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Der Müllmänner-Streik könnte für Griechenland zu einem Problem werden: Das Land hofft eigentlich auf eine Rekordzahl Touristen in diesem Jahr.

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Die Regierung sucht nach Möglichkeiten, die Müllberge in der Urlaubssaison loszuwerden: Sie erwägt, einige tausend Arbeiter für die Zeit von zwei Monaten einzustellen.

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Der Vorteil: Für diese kurzfristige Maßnahme braucht die Regierung nicht das Einverständnis des Rechnungshofs.

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Müllwerker verdienen nach Angaben der Gewerkschaft im Schnitt rund 700 Euro pro Monat.

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Die Empörung über die drastischen Einschnitte ist auch in griechischen Medien groß: "Ab auf die Müllhalde der Arbeitslosigkeit", titelt die linkszentristische Zeitung "EtS".

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Und "Eleftheria tou Typou" schreibt: "Plötzlicher Tod für 10.000 Arbeiter".

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?