Gewalttat in München Schrecken am Olympia-Einkaufszentrum
Polizeifahrzeuge vor dem Olympia-Einkaufszentrum in München: Hier waren am Freitagabend um 17.52 Uhr die ersten Schüsse bei einem Schnellrestaurant gefallen. Inzwischen ist klar, dass es zehn Tote gegeben hat, darunter den mutmaßlichen Schützen.
Blumen am Zugang zur U-Bahnstation Olympia-Einkaufszentrum in München: Am Freitagabend und in der Nacht gab es nach Angaben der Polizei 2300 Einsatzkräfte in München.
Polizeifahrzeuge nahe dem Münchner Hauptbahnhof am Freitagabend: Nach den Schüssen am Einkaufszentrum war in manchen Teilen der Stadt Panik ausgebrochen. Stundenlang ging die Polizei von mehreren Tätern aus, die womöglich noch flüchtig waren.
Untersuchungen am Tatort: Von weiteren Tätern geht die Polizei inzwischen nicht mehr aus. Die Polizei glaubt nun vielmehr, dass der mutmaßliche Schütze, ein 18-jähriger Deutsch-Iraner, allein gehandelt hat. Er hat sich selbst getötet.
Münchens Polizeipräsident Hubertus Andrä: Die Ermittler haben die Bevölkerung aufgerufen, ihnen mögliche weitere Handyvideos vom Tatort zur Verfügung zu stellen. Das helfe, den Ablauf der Tat zu klären.
Rettungskräfte am Georg-Brauchle-Ring nahe dem Einkaufszentrum: Ärzte und Schwestern wurden nach der Tat in die Krankenhäuser der Stadt gerufen.
Blumen zur Erinnerung: Die Stadt und das Land trauern um die neun Opfer des Todesschützen. Am Samstag gibt es bundesweit Trauerbeflaggung an deutschen Bundesbehörden, außerdem auch an bayerischen Regierungsgebäuden.
Journalisten arbeiten nach der Gewalttat in einem Autohaus nahe dem Einkaufszentrum: Hier hatte die Polizei ein provisorisches Pressezentrum eingerichtet.
Weinende Frau auf einer Münchner Straße: Mehrere Fehlalarme sorgten für zusätzliche Angst in der Stadt. So kursierte anfangs das Gerücht, dass es in der Innenstadt eine weitere Attacke gab.
Verrammeltes Café in der Münchner Fußgängerzone: Der öffentliche Nahverkehr - U-Bahnen, Busse und Straßenbahnen - wurde in der Stadt für mehrere Stunden komplett eingestellt, auch...
...der Zugverkehr stand still. Der Münchner Hauptbahnhof wurde evakuiert. Polizisten blieben vor Ort, um die Lage zu sichern.
Sondereinsatzkräfte am Freitagabend: Die Polizei hatte die Antiterroreinheit GSG9 des Bundes und Spezialeinheiten aus mehreren anderen Bundesländern angefordert.
Leere Straßenbahn am Freitagabend: Inzwischen läuft der Verkehr wieder weitgehend normal. Nur die U-Bahnstation am Einkaufszentrum ist noch gesperrt.
Polizei auf dem Weg zu einer Hausdurchsuchung: Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) will sich nach dem Anschlag am Samstag ein Bild von der Lage machen. "Es ist schrecklich und gänzlich unfassbar, was in München passiert ist", sagte er.
Zerstörtes Auto wird abgeschleppt: Im Laufe des Abends hat Facebook für München den sogenannten "Safety Check" aktiviert - damit Menschen mitteilen können, dass sie in Sicherheit sind.
Fußgänger reicht einem Polizisten Blumen: Nach der Gewalttat hatte eine Zivilstreife den Angreifer gestellt und auch auf ihn geschossen. Unklar ist bislang, ob der 18-Jährige dabei auch getroffen wurde.
Spezialeinsatzkommando: Vor Journalisten sprach Polizeipräsident Andrä vom bisher schwersten Tag seiner Karriere. "Das Geschehen von gestern Abend und heute Nacht macht uns traurig, sprachlos, und die Gedanken sind insbesondere jetzt auch bei den Opfern", sagte er.
Polizeifahrzeug im Einsatz: In den sozialen Netzwerken wurde die ruhige und besonnene Kommunikation der Beamten sehr gelobt.
Bundeskanzleramt in Berlin: Hier berät am Samstag das Bundessicherheitskabinett.
Baseballstadion in New York: Auch international, wie bei diesem Spiel der New York Yankees gegen die San Francisco Giants wurde der Opfer von München gedacht - auch wenn zu diesem Zeitpunkt kaum klar war, was eigentlich genau in der Stadt passiert war.