Münchens 11. September Minuten vor dem Abschuss
IOC-Präsident Brundage: Der Präsident des Internationalen Olympischen Kommittees Avery Brundage am 11. September 1972. Brundage verkündete gerade das Ende der XX. Olympischen Sommerspiele in München, seine letzte Amtshandlung am Ende seiner Präsidentschaft. Hinter den Kulissen spielte sich wegen eines befürchteten Terroranschlags ein Drama ab.
Treffen der Verteidigungsminister: Der französische Verteidigungsminister Yvon Bourges (M.) und sein deutscher Amtskollege Georg Leber passieren die Bundeswehr-Ehrengarde während eines Treffens in Hamburg. Georg Leber hatte während der Abschlussfeier der Olympischen Spiele 1972 in München über den Abschuss eines Passagierflugzeugs entscheiden müssen.
Verhandlung mit den Geiselnehmern: Arabische Terroristen der Gruppe "Schwarzer September" hatten am 5.9.1972 das Olympische Dorf in München überfallen und Sportler der israelischen Mannschaft als Geiseln genommen. Alle Bemühungen die Gefangenen wieder frei zu bekommen scheiterten und die Entführung endete in einer Katastrophe. Elf israelische Sportler, ein Polizist und fünf der Entführer starben. Auf diesem Foto sieht man den damaligen Innenminister Hans-Dietrich Genscher zusammen mit dem Münchner Polizeipräsidenten Manfred Schreiber (vorn, l.) während einer Verhandlung mit den Geiselnehmern.
Trauerfeier im Olympiastadion: Die olympische Fahne ist während der Trauerfeier im Münchner Olympiastadion für die Opfer des palästinensischen Terroranschlages auf die israelische Olympia-Mannschaft auf Halbmast geflaggt. Durch die Katastrophe hatten die Spiele ihre Heiterkeit verloren, gingen aber trotzdem weiter.
Olympiagelände: Ansicht des Geländes der Olympischen Spiele von 1972.