Das Ende des Pazifismus Ermordung von Geiseln
Urteilsverkündung in München: Die Münchener erwarten vor dem Justizpalast die Verkündung der Urteile im Geiselmordprozeß. Der Kommandant der Roten Armee, Rudolf Egelhofer, hatte aus Rache für die angebliche Ermordung von Rotgardisten am 30. April 1919 zehn Geiseln erschießen lassen.
Rotgardisten in München: Bayerische Räterepublik - ein Lastwagen mit Rotgardisten durchfährt eine Münchener Straße.
Resolution zur Geiselerschießung: Mit dieser Resolution gab Rudolf Egelhofer, Kommandant der Roten Armee, im April 1919 seine Zustimmung zur Erschießung von Geiseln. Er reagierte damit auf die Nachricht vom Mord an mehreren Rotgardisten.
Ministerpräsident Kurt Eisner: geboren 1867, wurde am 21. Februar 1919 in München ermordet. Der Publizist und Politiker war zunächst Mitglied der SPD, ab 1917 der USPD. Der Anführer der Novemberrevolution von 1918 wurde vom Münchner Arbeiter- und Soldatenrat zum ersten Ministerpräsidenten des von ihm ausgerufenen Freistaates, der neuen Republik Bayern gewählt.
Eugen Leviné: Der KPD-Politiker war im April 1919 Anführer der kommunistischen Münchener Räterepublik.