Münchner Räterepublik - DER SPIEGEL
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Das Ende des Pazifismus Ermordung von Geiseln

Als die Lage für die in München herrschenden Kommunisten Ende April 1919 immer aussichtloser wird, ist es mit dem Pazifismus der Revolutionäre vorbei. Die Presse berichtet von einer "bestialische Ermordung von Geiseln".
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Urteilsverkündung in München: Die Münchener erwarten vor dem Justizpalast die Verkündung der Urteile im Geiselmordprozeß. Der Kommandant der Roten Armee, Rudolf Egelhofer, hatte aus Rache für die angebliche Ermordung von Rotgardisten am 30. April 1919 zehn Geiseln erschießen lassen.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Heinrich Hoffmann
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Rotgardisten in München: Bayerische Räterepublik - ein Lastwagen mit Rotgardisten durchfährt eine Münchener Straße.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Heinrich Hoffmann
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Resolution zur Geiselerschießung: Mit dieser Resolution gab Rudolf Egelhofer, Kommandant der Roten Armee, im April 1919 seine Zustimmung zur Erschießung von Geiseln. Er reagierte damit auf die Nachricht vom Mord an mehreren Rotgardisten.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Heinrich Hoffmann
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Ministerpräsident Kurt Eisner: geboren 1867, wurde am 21. Februar 1919 in München ermordet. Der Publizist und Politiker war zunächst Mitglied der SPD, ab 1917 der USPD. Der Anführer der Novemberrevolution von 1918 wurde vom Münchner Arbeiter- und Soldatenrat zum ersten Ministerpräsidenten des von ihm ausgerufenen Freistaates, der neuen Republik Bayern gewählt.

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Eugen Leviné: Der KPD-Politiker war im April 1919 Anführer der kommunistischen Münchener Räterepublik.

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