Mumie von Diepholz wird obduziert - DER SPIEGEL
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Diepholzer Mumie Vom Speicher in die Rechtsmedizin

Die Mumie, die ein Junge aus Diepholz auf dem Dachboden seiner Oma gefunden hatte, ist ein Fall für den Staatsanwalt: Rechtsmediziner sollen klären, wann und wie der Mensch im Sarkophag zu Tode kam.
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Diepholzer Dachboden-Mumie in Holzkiste: Eine Untersuchung in der Hamburger Rechtsmedizin soll jetzt Klarheit über die Herkunft der Knochen schaffen.

Foto: Lutz-Wolfgang Kettler
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Mumie im Sarkophag: Dieses Gebinde fanden Lutz-Wolfgang Kettler und sein zehnjähriger Sohn auf dem Dachboden in Diepholz.

Foto: Lutz-Wolfgang Kettler
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Mumie im Computertomografen: Eine radiologische Untersuchung ergab kürzlich, dass die Bandagen tatsächlich die Überreste eines oder mehrerer Menschen enthalten.

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Röntgenbild der Mumie: Alle Knochen bis auf den Schädel sind mit einer metallhaltigen Substanz umhüllt.

Foto: Lutz-Wolfgang Kettler
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Aufnahme des Schädels: Pfeilspitze in der Augenhöhle, Diadem um die Stirn.

Foto: Lutz-Wolfgang Kettler
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Ganzkörperaufnahme aus der Radiologie: Die Beckenknochen sind stark beschädigt, auf das Geschlecht des Toten kann daher nicht geschlossen werden.

Foto: Lutz-Wolfgang Kettler
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Schädel der Mumie: Der Unterkiefer ist um 90 Grad nach unten geklappt, die Zähne sind völlig makellos - es gibt keine Plomben, keine Kronen, keine Implantate.

Foto: Lutz-Wolfgang Kettler
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Brust und Becken der Mumie.

Foto: Lutz-Wolfgang Kettler
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Experten halten das Gebilde für eine Fälschung: So sollen die benutzten Bandagen aus maschineller Fertigung stammen.

Foto: Lutz-Wolfgang Kettler
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