"Murer - Anatomie eines Prozesses" - DER SPIEGEL
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"Murer - Anatomie eines Prozesses" Das ist Arbeit, das ist Heimat

Schmierentheater statt Vergangenheitsbewältigung: Der Film "Murer - Anatomie eines Prozesses" erinnert an Franz Murer, den "Schlächter von Wilna", und sein Erbe, das Österreich bis heute pflegt.
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Franz Murer (Karl Fischer, Mitte), berüchtigt als "Schlächter von Wilna", kommt 1962 in seiner Heimat Österreich vor Gericht.

Foto: Der Filmverleih
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Dass es nach alle der Zeit noch dazu kommt, ist dem Engagement Simon Wiesenthals (Karl Markovics) zu verdanken. Bereits in der Sowjetunion war Murer zu 25 Jahren Haft verurteilt worden, musste aber nur sechs davon absitzen.

Foto: Der Filmverleih
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Danach wurde er nach Österreich ausgeliefert, da ein neu geschlossener Staatsvertrag zwischen Österreich und der UdSSR das so vorsah.

Foto: Der Filmverleih
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1962 in der Heimat vor Gericht gestellt, kann er nun auf den Beistand sowohl von seiner Frau (Ursula Ofner-Scribano) als auch altgedienten Nazi-Schergen zählen, die als Entlastungszeugen auftreten dürfen.

Foto: Der Filmverleih
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Fassungslos verfolgt die internationale Presse das Verfahren. Lässt es das Gericht auf einen Freispruch für Murer ankommen?

Foto: Der Filmverleih
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Am Ende sind die Überlebenden und die Hinterbliebenen von Murers Opfern sprachlos, was die österreichische Justiz hier veranstaltet hat.

Foto: Der Filmverleih
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