Muschelgehäuse Formeln machen Muster
Die Natur liebt Muster. Ein Tübinger Forscher hat Gehäuse von Meeresschnecken analysiert und dabei Verblüffendes festgestellt: Hinter den Mustern darauf stecken teils komplexe mathematische Modelle, ihr Zweck ist allerdings ein großes Rätsel.
Komplexes Muster: Grundbaustein aller verwendeten Modelle sind zwei Differentialgleichungen. Das Muster der Schnecke Oliva porphyria, hier auf Papier gedruckt, mussten die Tübinger Forscher mit einem etwas aufwendigeren System simulieren.
Foto: Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie
Simulation bei Conus marmoreus: Zunächst taucht das schwarze Pigment an einem Punkt auf. Danach breitet es sich immer weiter nach links und rechts aus, bis es zu einer Auslöschung kommt.
Foto: Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie
Simulation und Gehäuse (Voluta comp): Die große Vielfalt an Mustern verblüfft Forscher immer wieder. "Bei den Mustern auf den Gehäusen handelt es sich um eine Art Raum-Zeit-Diagramm", erklärt Meinhardt.
Foto: Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie
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