Musikindustrie in Afrika - DER SPIEGEL
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Musik in Afrika Piraterie als Plattenindustrie

Drei Melonen und 500 Megabyte Reggae, bitte! In Afrika gibt es Musik überall, doch eine Plattenindustrie fast nirgendwo - sondern das, was im Westen als Piraterie gilt: Auf Märkten oder in Mini-Bussen verscherbeln Händler illegale Ware. Die digitale Revolution könnte das sehr bald ändern.
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Fast überall in Afrika spielt Musik eine große Rolle - und sie kommt oft über Marktstände statt über Plattenläden in den Umlauf.

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Piraterie ist in Afrika quasi die offizielle Plattenindustrie. Für viele Künstler ist es wichtig, dass ihre Musik überhaupt die Leute erreicht - wie, das ist oft zweitrangig. Dennoch entgehen ihnen damit mögliche Einnahmen.

Foto: © Thomas Mukoya / Reuters/ REUTERS
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"Die Musikindustrie hat in Afrika großes Potential", schrieb Paul Collier, der ehemalige Leiter der Forschungsabteilung der Weltbank. Ob digitale Tonträger und vor allem Streamingdienste die Zukunft sind?

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Auch Pop-Größen aus den USA sind allgegenwärtig - wie eine Vielzahl an lokalen Musikern.

Foto: © Radu Sigheti / Reuters/ REUTERS
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So wie etwa der Rapper M.I aus Nigeria, der 2009 den MTV Africa Music Award als bester neuer Künstler gewonnen hat.

Foto: Gareth Cattermole/ Getty Images
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